24. November 2016, 08:52
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Ruhestandsplanung: Versicherer müssen liefern

Eine höhere Auswahl ist auch deshalb sinnvoll, weil die Kunden der Zielgruppe 50plus üblicherweise selbst eine langjährige Erfahrung mit Finanz- und Anlageprodukten haben. Sie haben dabei teilweise über Jahrzehnte in Vorsorgeprodukte eingezahlt und dabei auf die Verfügbarkeit ihres Kapitals verzichtet.

Ausweitung des Angebotes

Wer als Versicherungsgesellschaft in der Ruhestandsphase lediglich die (sofort beginnende) Rente anbietet und dabei dem Versicherungsnehmer wiederum keine Verfügbarkeit über sein Vorsorgekapital bietet, trifft in der Regel den Bedarf des Ruhestandskunden nicht richtig.

Es sind derzeit nur wenige Produkte am Markt, die eine höhere Flexibilität in der Verfügbarkeit haben und auch noch Gestaltungsoptionen in schenkungs- beziehungsweise erbschaftssteuerlicher Sicht bieten.

Für die Ruhestandsplanung sind aber gerade Versicherungsprodukte enorm wichtig, weil nur sie eine lebenslange Rente garantieren können. Im Hinblick auf das Pflegerisiko ist eine Ausweitung des Angebotes ebenfalls wünschenswert.

Dies betrifft sowohl Produkte gegen Einmalzahlung, als auch Produkte, die auch noch im Falle normaler altersbedingter gesundheitlicher Einschränkungen erhältlich sind.

Franz-Josef Rosemeyer ist Vorstand der A.S.I. Wirtschaftsberatung AG.

Foto: Stephanie Eckgold

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1 Kommentar

  1. Ês gibt Lösungsansätze- die Vorstände wollen Sie aber nicht!
    Da beißt sich leider die Katze in den Schwanz-oder Merkelt- heißt wartet auf die Eingebung!

    Kommentar von Wilfried Strassnig — 26. November 2016 @ 22:44

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