21. Juni 2016, 08:51
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Teilen und versichern – die Share-Economy lebt von Versicherungslösungen

Teilen, Ressourcen sparen, sich besser fühlen. Das Versprechen der “Share-Economy”, der Wirtschaft des Teilens, klingt gut. Bessere Auslastung führt zu weniger Verbrauch, statt viel Geld für die Anschaffung auszugeben, wird eine geringe Nutzungsgebühr bezahlt. Die Haff-Kolumne

Tobias-HaffProcheck in Teilen und versichern - die Share-Economy lebt von Versicherungslösungen

Tobias Haff, Procheck24: “Vertrauen ist die Währung, mit der die neue Wirtschaftsform funktioniert.”

Rasenmäher, Autos, Wohnungen – das Prinzip kann fast beliebig ausgedehnt werden. Vertrauen ist die Währung, mit der die neue Wirtschaftsform funktioniert. Das beste System für das notwendige gute Gefühl sind weder 5-Sterne-Bewertungen noch positive Nutzerkommentare. Die meiste Sicherheit vermittelt die vertraglich vereinbarte Versicherungsleistung.

Share-Economy verlangt neue Tarife

Erste Gedanken fließen bereits in Tarife ein. “AirBnB”-Deckungen für die Hausrat, Drittfahrerschutz für das geliehene Auto oder die SB-Deckung beim Car-Sharing sind die ersten Produkte für diesen neuen Markt.

Dabei bleibt es nicht. Das Anwenden des bekannten Haftpflicht-Regelwerks und der “Miete, Leihe, Pacht”-Ausschlusssystematik muss verändert werden. Benötigt werden Versicherungslösungen für Gegenstände und deren Funktionstüchtigkeit. Wenn der geliehene Rasenmäher kaputt ist, will niemand streiten, wer schuld war – und jeder hätte gerne wieder einen, der funktioniert.

Internationale Absicherung

Es wird eine Herausforderung, die bestehende Regelwelt für Kundenansprüche zu erweitern. Zwischen Absicht und Materialversagen tut sich ein großes Feld auf – mit neuen Aufgaben in der Risiko- und Leistungsprüfung. Zumal eine weitere Komponente hinzukommt: Die Absicherung wird international. Führende Plattformen wie AirBnB bieten ihre Dienstleistungen weltweit an – und wünschen landerübergreifende Lösungen.

Je mehr sich der Trend zur Share-Economy fortsetzt, um so mehr steigt der Bedarf an Lösungen. Je mehr sie zu einem Massenmarkt heranwächst, um so mehr treten Überzeugungen in den Hintergrund und wirtschaftliche Überlegungen beginnen zu dominieren. Die Bedeutung des Faktors Vertrauens nimmt zu und damit wächst der Bedarf an passendem Versicherungsschutz.

Tobias Haff ist seit 2008 Mitglied der Geschäftsleitung von Procheck24. Er hat den Markt für unabhängige Ratenkreditvermittlung in Deutschland maßgeblich mitgeprägt und Produktinnovationen wie die flexible Restkreditversicherung, Online-Risikoleben und den Einkommensschutzbrief vorangebracht.

Foto: Procheck24

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