Assekuranz: Auf der Suche nach neuen Produkten

Mit anderen Worten: Wer 25 Jahre einzahlt und am Ende nur eine Nullverzinsung bekommt, erwartet eigentlich bessere Angebote. „Anstelle konventioneller Garantieversprechen müssen die Produkte von morgen neue Lösungen bieten“, so der Makler.

Dennoch sei es unerlässlich, dass Produktgeber weiterhin Garantien bereitstellen, da diese ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal der Lebens- und Rentenversicherung sind und von den Kunden weiterhin nachgefragt werden. „Insbesondere beim garantierten Rentenfaktor darf es deshalb auf breiter Front keine Abstriche geben“, so Fellmann.

Baufinanzierungen: Ausweg aus der Produktflaute

Ein Ausweg aus der Produktflaute: Mehr als 20 Lebensversicherer dringen stärker ins klassische Geschäft mit Baufinanzierungen für Eigenheime und Eigentumswohnungen ein. 2015 wurde mit 7,6 Milliarden Euro fast ein Drittel mehr Baukredite als ein Jahr zuvor ausgezahlt, berichtet er GDV.

Ihr Marktanteil an der Wohnimmobilienfinanzierung ist mit derzeit 3,6 Prozent noch ausbaufähig, zumal im Gegensatz zu Banken sehr lange Laufzeiten vergeben werden können. Lebensversicherungshypotheken sind wegen der niedrigen Zinsen keine Option mehr, reine Hypothekendarlehen dagegen sehr.

Der Trend bei neuen Produkten ist laut VDVM noch unscharf. Die Versicherer entwickeln alternative Garantiekonzepte, verlegen sich auf kapitalmarktnahe Policen, endfällige Garantien oder verzichten völlig auf garantierte Leistungen.

„Die Beweggründe sind nachvollziehbar, die Umsetzung ist es häufig nicht“, so Fellmann. Zu intransparent kämen die Tarife daher. „Viele Kunden und sogar manche Vermittler können nicht erkennen, welche Garantien ein Produkt noch bietet“, kritisierte der Altersvorsorgemakler.

Seite drei: Klassik bleibt relevant

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