4. April 2016, 07:57
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Mehr Wohnungseinbrüche: Versicherer verzeichnen hohe Schäden

Die immer weiter steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen in Deutschland macht sich bei Banken und Versicherern bemerkbar. Während die Nachfrage nach Schließfächern bei Banken und Sparkassen boomt, müssen Hausratversicherungen für steigende Schäden aufkommen.

Wohnungseinbrüche: Versicherer verzeichnen hohe Schäden

Bereits in den Jahren zuvor waren die Schäden aufgrund von Einbrüchen in Wohnungen und Häuser kontinuierlich gewachsen, wie aus Zahlen des Versicherungsverbandes GDV hervorgeht.

Im zurückliegenden Jahr hatten sie nach Informationen der “Welt am Sonntag” mehr als 500 Millionen Euro an Einbruchsopfer bezahlt – das wäre ein erneuter Anstieg.

Bereits in den Jahren zuvor waren die Schäden kontinuierlich gewachsen, wie aus Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht. Im Jahr 2014 waren es 490 Millionen Euro für 150 000 versicherte Einbrüche in Wohnungen und Häuser. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 entstand ein Gesamtschaden von 350 Millionen Euro.

Versicherungsschäden so hoch wie seit Anfang der 90er Jahre nicht mehr

Wie die “Welt am Sonntag” unter Berufung auf die Versicherungsbranche berichtete, stiegen die Schäden auch im Jahr 2015 – auf einen Wert so hoch wie seit Anfang der 90er Jahre nicht mehr. Für Einbrüche im Jahr 1993 hatten die Versicherer demnach 1,1 Milliarden D-Mark (562 Millionen Euro) aufbringen müssen.

Erst vor wenigen Tagen hatte die “Welt” berichtet, dass die neue Kriminalstatistik für das vergangene Jahr 167 136 Fälle von Wohnungseinbrüchen erfasst habe – ein Plus von fast zehn Prozent binnen eines Jahres. Das wäre der höchste Wert seit 1997. Damals wurden 182 009 Einbrüche registriert.

GDV für staatliche Unterstützung beim Einbau von Sicherheitstechnik

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) stellt die Kriminalstatistik 2015 voraussichtlich im Mai offiziell vor. Der “Welt am Sonntag” zufolge will der GDV danach mehr Details aus Perspektive der Versicherer präsentieren. Er fordere mehr Geld für Beratungsstellen der Polizei und “eine noch bessere staatliche Unterstützung für den Einbau von Sicherheitstechnik”, schreibt die Zeitung.

Seite zwei: Banktresore stark nachgefragt

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