20. Juni 2017, 11:01
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Geringe BU-Marktdurchdringung: Was sind die Gründe?

Einen Versuch hat kürzlich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) unternommen: In einer Kolumne auf der Website des Verbandes griff Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Geschäftsführung, landläufige Irrtümer und Vorurteile rund um den Berufsunfähigkeitsschutz auf, um sie zu entkräften.

Zu diesen Irrtümern gehört laut von Fürstenwerth die Einstellung “Mich trifft es nicht”, die insbesondere bei vielen jungen, gesunden Menschen verbreitet sei. Falsch sei auch der Glaube, dass BU-Schutz nur schwer zu haben ist.

Dass sich die Versicherer im Leistungsfall querstellen, ist demnach ebenfalls ein Irrtum: Zahlen des Verbandes zufolge sei bei 77 Prozent der 62.000 Leistungsanträge im Jahr 2014 der Leistungsfall anerkannt worden.

BU-Policen unnötig kompliziert

Nicht korrekt sei auch, dass BU-Policen unnötig kompliziert sind. Viele Versicherer bemühen sich mittlerweile, speziell die Antragstellung einfacher zu gestalten.

“Die ausführlichen Fragen zu Gesundheit und Absicherungswünschen zu beantworten ist aufwendig, aber damit stellen wir sicher, dass der Kunde gewiss sein kann, dass er im Schadensfall die vereinbarte Absicherung auch erhält”, erklärt Fiknet Veseli, Abteilungsleiterin Produktmanagement private Altersvorsorge und Biometrie bei der Ergo.

Seite drei: An BU-Produkten muss gearbeitet werden

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