„Bürgerversicherung ist ein Gebot der Vernunft“

Vor Beginn möglicher Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD machen die Sozialdemokraten weiter Druck in Sachen Bürgerversicherung. Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) sieht in der derzeitigen politischen Gemengelage in Berlin die Chance, die Idee einer Bürgerversicherung umzusetzen. Dies berichtet das „Hamburger Abendblatt“.

Bereits im Juli hatte Prüfer-Storcks angekündigt, dass Hamburg die gesetzliche Krankenversicherung ab 2018 für Beamte öffnen wolle.
Bereits im Juli hatte Cornelia Prüfer-Storcks angekündigt, dass Hamburg die gesetzliche Krankenversicherung ab 2018 für Beamte öffnen wolle.

Prüfer-Storcks sagte der Zeitung: „Eine paritätische Bürgerversicherung ist nicht nur ein zentrales sozialpolitisches Anliegen der SPD, sondern auch ein Gebot der Vernunft. Deshalb muss das bei eventuellen Sondierungen oder Koalitionsverhandlungen unsere Forderung sein.“ Nach ihren Vorstellungen sollen alle PKV-Versicherte in die neue Bürgerversicherung wechseln können. Neuversicherte kämen automatisch in die Bürgerversicherung, auch Beamte.

Möglicher Wechsel nach Berlin

Bereits im Juli hatte Prüfer-Storcks angekündigt, dass Hamburg die gesetzliche Krankenversicherung ab 2018 für Beamte öffnen wolle. Laut „Abendblatt“ könnte sie als ausgewiesene Gesundheitsexpertin in einer neuen Großen Koalition nach Berlin wechseln. (kb)

Foto: Senatskanzlei Hamburg/Bina Engel

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