Anzeige
8. September 2017, 14:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

CDU und SPD streiten weiter über Rentenalter

Auch nach dem Nein von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Rente mit 70 hält Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) längerfristig ein höheres Rentenalters für angebracht. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sagte deshalb am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin, Merkels “Machtwort hatte nicht einmal eine Woche Bestand”.

Shutterstock 565704535 in CDU und SPD streiten weiter über Rentenalter

Die von der Union angestrebte Rentenkommission sollte nach der Wahl über alle relevanten Fragen nachdenken dürfen.

Schäuble sagte der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Freitag): “Es entspricht einer gewissen Denknotwendigkeit, dass bei weiterhin steigendem Lebensalter die Altersgrenze in der Rentenversicherung nicht für alle Zeiten festgemauert stehen bleiben kann.”

Die von der Union angestrebte Rentenkommission sollte nach der Wahl über alle relevanten Fragen nachdenken dürfen. Zugleich sagte er: “Wir erhöhen das Renteneintrittsalter bereits schrittweise bis 2030 auf 67 Jahre. Deswegen werden wir uns jetzt nicht in eine öffentliche Schlacht darüber begeben, was danach passieren soll.”

Zusicherung im TV-Duell

Nahles sagte: “Der Absage von Angela Merkel an eine Rente mit 70 ist in der Union nicht mehrheitsfähig.” Mit Schäuble habe ihr wichtigster Minister heute klar gemacht, dass die Union die Rente mit 70 wolle. “Mit der SPD wird es das nicht geben, denn für viele wäre das schlicht eine Rentenkürzung.”

Merkel hatte im TV-Duell mit SPD-Herausforderer Martin Schulz zusgesichert, dass es mit ihr keine Rente mit 70 geben werde. Schäuble hatte bereits vor längerem ins Gespräch gebracht, das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

1 Kommentar

  1. Ganz einfach-Merkel nein zu 70, Schäuble ja zu 70 = 100% CDU wählen.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 11. September 2017 @ 14:05

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Brexit: “Standard Life trifft alle Vorkehrungen”

Der endgültige EU-Austritt des Vereinigten Königreichs im März 2019 rückt immer näher. Dieses Ereignis wird auch für deutsche Kunden britischer Konzerne wie Standard Life schwere Auswirkungen haben. Unter anderem darüber hat Cash. mit Christian Nuschele, Leiter des Vertriebs von Standard Life Deutschland und Österreich geredet.

mehr ...

Immobilien

Nachhaltiges Wohnen: In Deutschland kein Thema?

Nur 12 Prozent der Deutschen glauben, dass vom Bewohnen ihres Hauses oder ihrer Wohnung eine signifikante Umweltbelastung ausgeht. Das ist der zweitniedrigste Wert einer repräsentativen ING-Umfrage in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA.

mehr ...

Investmentfonds

Robo Advisor bietet bAV-Lösung

Der Robo-Advisor-Angebot Fintego der European Bank for Financial Services GmbH (Ebase) steht nun auch für die Nutzung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) zur Verfügung.

mehr ...
23.10.2018

Brüssels Dilemma

Berater

Verkaufen nach Farben: Die Biostruktur-Analyse

Im Verkauf ist häufig von “grünen”, “roten” und “blauen” Kunden die Rede. Mit dieser sogenannten Biostruktur-Analyse lassen sich potentielle Abnehmer in drei grobe Kategorien einteilen. Die Vorteile dieses Systems erklärt der Vertriebstrainer und Gründer von OK-Training Oliver Kerner.

mehr ...

Sachwertanlagen

Agathon bringt Geier-Fonds für Biosgasanlagen

Die Agathon Kapitalverwaltung GmbH & Co. KG hat den Vertrieb ihres geschlossenen Spezial-AIF „Biopower Fonds 1“ gestartet. Er soll in bestehende Biosgasanlagen investieren und will dabei auch von den bisherigen Misserfolgen der Branche profitieren.

mehr ...

Recht

P&R–Insolvenz: Über 4.500 Gläubiger in Münchner Olympiahalle

Für die ersten Gläubigerversammlungen der insolventen deutschen P&R-Gesellschaften fanden sich in dieser Woche 4.500 Gläubiger in der Münchner Olympiahalle ein. Was geschah dort?

mehr ...