Anzeige
14. Februar 2017, 08:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hausratversicherungen immer weniger gefragt

Im Jahr 2016 hat sich der rückläufige Trend beim Besitz von Hausratversicherungen fortgesetzt. Besaßen 2015 noch 67 Prozent der Versicherten in Deutschland einen entsprechenden Vertrag, ging der Anteil 2016 um zwei Prozentpunkte zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der “Kundenmonitor Assekuranz” von YouGov, für den 10.146 Personen befragt wurden.

Shutterstock 258166265 in Hausratversicherungen immer weniger gefragt

Eine Hausratversicherung deckt unter anderem Schäden am beweglichen Besitz durch Feuer ab.

Im Zehnjahresvergleich liegt der Rückgang bei 14 Prozentpunkten: 2006 verfügten noch 79 Prozent der Versicherten über eine entsprechende Police.

Eine genauere Betrachtung der Policenabdeckung zeigt laut YouGov, dass besonders bei den Jüngeren ungenutzte Potenziale liegen. So besitzen 68 Prozent der 31- bis 55-Jährigen und 78 Prozent der über 55-Jährigen eine Hausratversicherung. In der Zielgruppe der bis 30-Jährigen erreicht die Abdeckung hingegen lediglich 35 Prozent.

Bei der Betrachtung der Reichweite einzelner Versicherer dominieren laut Studie ADAC Versicherungen, Allianz und Huk-Coburg das Anbieterfeld. Betrachtet man die Anzahl der abgeschlossenen Verträge nach Anbietern, so führen Allianz, Axa, DEVK, Huk-Coburg sowie R+V das Feld an.

Kundenzufriedenheit konstant

Die Zufriedenheit der Kunden mit den Versicherern bleibt mit 49 Prozent auf Vorjahresniveau (2015: 48 Prozent). Bei der Abfrage der Zufriedenheit mit einzelnen Bereichen stellen die Befragten den Vertretern auch 2016 ein gutes Zeugnis aus. Drei von fünf Versicherten (60 Prozent) sind mit den Vertriebsmitarbeitern zufrieden. Auch mit der Erreichbarkeit (57 Prozent), der Zentrale und der Kompetenz (jeweils 56 Prozent) sind die Befragten mehrheitlich zufrieden.

Beim Thema Serviceleistung befinden sich Advocard, Cosmos Direkt, Huk24, Huk-Coburg und LVM unter den Top fünf. (kb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

“Silver Surfer” erobern das WorldWideWeb

Die Digitalisierung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das ist eines der Ergebnisse der Studie “D21-Digital-Index 2018 / 2019”, die die Initiative D21 heute gemeinsam mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie präsentiert.

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein: Boom im Osten, Rekorde im Norden

Ob nun Hamburg, Hannover, Berlin oder Dresden – im Norden und Osten der Bundesrepublik steigen die Immobilienpreise in allen Metropolregionen an. Trotzdem gibt es deutliche Preisunterschiede.

mehr ...

Investmentfonds

Kryptowährungen: Schwankende Coins an Gold binden

Seit jeher suchen Menschen Stabilität. Bei Währungen, der Basis unseres Wirtschafts- und sozialen Lebens ist dies nicht anders. Das hart verdiente und ersparte Geld soll nicht durch Inflation oder andere Unwägbarkeiten entwertet werden.

Gastbeitrag von Harald Seiz, Karatbars International GmbH

mehr ...

Berater

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ AG verliert beide Vorstände auf einen Schlag

Sowohl der Vorstandssprecher Jens Mahnke als auch Vorstandsmitglied Ingo Kuhlmann werden im Juni beziehungsweise Ende März aus der Ernst Russ AG (ehemals HCI Capital) ausscheiden. Ein bisheriges Aufsichtratsmitglied springt ein.

mehr ...

Recht

Pflegeunterhalt: Wenn Kinder für ihre Eltern haften

Die Deutschen werden immer älter. Damit wächst auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Die Kosten hierfür sind hoch. Vielfach benötigen Eltern in diesem Fall die finanzielle Hilfe ihrer Kinder. Für diesen Fall gibt es genaue Regeln, wie eine Übersicht des Arag-Rechtsschutzes zeigt.

 

mehr ...