20. Dezember 2017, 16:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Katastrophenschäden durch Hurrikans gestiegen

Die verheerenden Hurrikans und Waldbrände in den USA haben die Schadensbilanz 2017 nach einer Schätzung der Rückversicherung Swiss Re rasant in die Höhe getrieben. Insgesamt dürften Naturkatastrophen 306 Milliarden Dollar gesamtwirtschaftliche Schäden verursacht haben. Im vergangenen Jahr waren es 188 Milliarden Dollar.

Shutterstock 710399056 in Katastrophenschäden durch Hurrikans gestiegen

Vor allem die Hurrikans in den USA und der Karibik belasteten das Geschäft.

Weniger als die Hälfte der Schäden war 2017 versichert: Die Swiss Re schätzt die versicherte Summe auf 136 Milliarden Dollar, den dritthöchsten Wert seit Beginn der Schätzungen 1970. Fünf Milliarden Dollar davon seien auf von Menschen verursachte Katastrophen zurückzuführen. Weltweit kamen mehr als 11.000 Menschen bei Naturkatastrophen ums Leben oder werden vermisst, ähnlich viele wie 2016.

Vor allem die Hurrikans Harvey, Irma und Maria in den USA und der Karibik und die Waldbrände in Kalifornien in der zweiten Jahreshälfte belasteten das Geschäft. Allein die Hurrikans kosteten Versicherer der Swiss Re zufolge mindestens 93 Milliarden Dollar.

Vollständige Bewertung noch nicht abgeschlossen

“Angesichts der Größe der Fläche der verwüsteten Gebiete ist die vollständige Bewertung der versicherten Schäden noch nicht abgeschlossen”, hieß es. Die Erdbeben in Mexiko im September schlugen mit zwei Milliarden Dollar versicherten Schäden zu Buche, der Zyklon Debbie im März im Nordosten Australiens mit 1,3 Milliarden Dollar. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Viele Betriebsrentner müssen auf Entlastung bei Beiträgen warten

Hunderttausende Betriebsrentner müssen voraussichtlich noch Monate auf eine Entlastung bei den Sozialbeiträgen warten. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...

Immobilien

Karlsruhe verwirft Eilantrag gegen Berliner Mietendeckel

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag von Vermietern gegen den Berliner Mietendeckel als unzulässig verworfen. Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung sei verfrüht, entschied die 3. Kammer des Ersten Senats in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss (1BvQ 12/20).

mehr ...

Investmentfonds

Steuern: Kapitalanleger werden erneut bestraft

Die Bedeutung von „Verlust“ ist eigentlich ganz einfach: Zunächst hat man etwas, und dann hat man es nicht mehr. Dem Bundesfinanzministerium (BMF) reicht diese schlichte Definition allerdings nicht aus. Es unterscheidet verschiedene Arten von Verlust und wann diese Anleger steuermindernd geltend machen können. Das ist schon lange umstritten, wurde nun aber überraschenderweise laut Experten des Vermögensverwalters Dr. Lux & Präuner in einer Gesetzesänderung manifestiert. Gibt es dennoch Hoffnung auf Anpassungen?

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter begrüßen Reformvorschlag zur Verbraucherinsolvenz

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz legt einen Referentenentwurf zum Entschuldungsrecht bei Verbrauchern vor. Der Berufsverband der Insolvenzverwalter Deutschlands begrüßt die Verkürzung der Restschuldbefreiung von sechs auf drei Jahre nachdrücklich. Anzeichen für die befürchteten negativen Auswirkungen auf die Zahlungsmoral sieht er nicht.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bafin-Präsident Hufeld: „Wir betrachten einzelne Risikotreiber genauer“

Felix Hufeld, EZB-Aufsichtsratsmitglied und Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, spricht über die hochrangige Überprüfung des Kernaufsichtsprozesses, die Bedeutung des ICAAP, digitale Entwicklungen und andere Finanzdienstleistungen.

mehr ...

Recht

Wo die Liebe hinfällt: Liebesbeziehungen unter Kollegen

Wer sich am Arbeitsplatz in einen Kollegen verliebt, darf das in Deutschland ganz offiziell tun und es sogar zeigen. Denn für private Liebesbeziehungen – auch wenn sie im Büro ihren Anfang genommen haben – gilt ein garantiertes Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Doch auch wenn es so im Grundgesetz steht, kann Liebe unter Kollegen durchaus tückisch sein und zu Problemen führen. Vor allem, wenn es sich ausgeturtelt hat. Ein rechtlichen Leitfaden über goes and no goes einer Büroliebe hat die Arag pünktlich zum Valentinstag zusammengestellt.

mehr ...