8. Dezember 2017, 10:18
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Längeres Arbeiten sollte kein Tabu sein”

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) fordert von der deutschen Politik in der nächsten Legislaturperiode mehr Anreize für längeres Arbeiten. Laut DIA-Sprecher Dieter Weirich drohen im Gefolge einer Großen Koalition zudem teure Rentenpakete.

Weirich-Kolumne in Längeres Arbeiten sollte kein Tabu sein

An der Empfehlung, die finanziellen Anreize zu stärken, um Arbeitnehmer im Rentenalter länger im Beruf zu halten, dürfe Deutschland nicht vorbeigehen, sagte Dieter Weirich.

Weirich verwies am Freitag in Berlin auf den internationalen Renten-Report der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). An der Empfehlung, die finanziellen Anreize zu stärken, um Arbeitnehmer im Rentenalter länger im Beruf zu halten, dürfe Deutschland angesichts der dramatischen Alterung der Gesellschaft nicht vorbeigehen, sagte Weirich.

Auch dem Fachkräftemangel könne durch solche Maßnahmen entgegengewirkt werden. Das Thema sollte seiner Meinung nach deshalb auch im Falle der Bildung einer Großen Koalition kein Tabu sein.

Hohe Rentenunterschiede bei Männern und Frauen

Laut Weirich drohen im Gefolge einer Großen Koalition teure Rentenpakete, auch unter Hinweis auf die von der OECD aufgezeigten Defizite wie etwa die unterdurchschnittliche Absicherung von Geringverdienern oder die hohen Rentenunterschiede von Männern und Frauen.

Bei allen Vereinbarungen dürfe aus gesamtwirtschaftlichen Überlegungen aber nie der steigende Anteil der Rentenlasten an der Wirtschaftsleistung und die längere Lebensarbeitszeit außer Acht gelassen werden. (kb)

Foto: DIA

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...