21. September 2017, 10:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Rentenversprechen: Ältere Wähler überwiegend skeptisch

Die Hälfte der Bundesbürger ist der Meinung, dass die Parteien im Bundestagswahlkampf zur Rentenpolitik Versprechungen gemacht haben, bei denen jetzt schon abzusehen ist, dass sie nicht erfüllt werden können. Das ergab eine Umfrage, die im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) von Insa Consulere durchgeführt wurde.

950084141 in Rentenversprechen: Ältere Wähler überwiegend skeptisch

Vor allem die Wähler ab 45 Jahren glauben den Ankündigungen der Politiker zur Rente nicht

Dieses Misstrauen nimmt laut Umfrage mit steigendem Alter deutlich zu. Vor allem die älteren Bevölkerungsgruppen ab 45 Jahren glauben den Ankündigungen der Politiker zur Rente nicht (53 bis 58 Prozent). Bei den Jüngeren sind es deutlich weniger (38 bis 41 Prozent).

Große Unterschiede in der Wählerschaft

In der Wählerschaft der einzelnen Parteien gibt es in puncto Glaubwürdigkeit ebenfalls große Unterschiede. 71 Prozent der AfD-Wähler denken, dass die Parteien im Wahlkampf unhaltbare Rentenversprechen abgegeben haben. Bei den Wählern der anderen Parteien liegt dieser Anteil zwischen 46 Prozent (CDU/CSU) und 60 Prozent (Die Linke).

Vor allem unter den Wählern von CDU/CSU, SPD und FDP ist auch die gegenteilige Meinung zu finden. Dort halten 24 bis 26 Prozent die angekündigten Projekte für umsetzbar. Insgesamt wurden nach DIA-Angaben 2.042 Personen befragt. (kb)

Foto: Picture Alliance

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Ausreißer oder Serienschaden? Elementarschäden werden Normalität

In der öffentlichen Wahrnehmung werden die mittlerweile üblichen Herbst-Stürme kaum noch beachtet. Kein Wunder, denn die Gefahr „Sturm“ ist als „Klassiker“ in aller Regel ohne Selbstbeteiligung im Hausrat- oder Wohngebäudetarif mitversichert. Ein Beitrag von Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb ALTE LEIPZIGER

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Wirecard-Skandal: Scholz will Finanzaufsicht stärken

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will die deutsche Finanzaufsicht, ausgelöst durch den Wirecard-Skandal, mit mehr Durchgriffsrechten ausstatten.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...