21. März 2017, 11:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Riester-Rente ist eine Altersvorsorge-Plattform

Die Riester-Rente ist erfolgreich, das lässt sich angesichts von 16 Millionen bestehenden Verträge nicht abstreiten. Mit ein paar Anpassungen könnte sie eine zukunftsfähige Lösung als Plattform für staatlich geförderte Altersvorsorge sein.

Die Haff-Kolumne

Riester-Rente ist eine Altersvorsorge-Plattform

“Die Politik ist gut beraten, sich mit dem Kern des Riester-Konzepts näher auseinanderzusetzen.”

Was wäre das Frühjahr ohne Riester-Diskussion? Den diesjährigen Auftakt machte DVAG-Vorstand Helge Lach. Er stellte fest, dass “die Grundidee funktioniert”. Das ist zur Abwechslung ein erfrischend positiver Beitrag. Und es stimmt.

Über den Erfolg der Riester-Rente lässt sich nicht streiten. 16 Millionen bestehende Verträge sprechen für sich. Ein selten genutztes Nischenangebot sieht anders aus. Trotzdem findet sich eine große Zahl von Kritikern – vor allem im politischen Lager. Der Wahlkampf wirft seinen Schatten voraus.

Riester-Rente ist kein Renditekiller

Überwiegend aus Richtung Politik kommt der Vorwurf, die Riester-Rente sei aufgrund hoher Gebühren ein Renditekiller. Dies wurde in den letzten Monaten oft widerlegt.

In den sozialen Netzwerken tauchen regelmäßig Originalverträge von Maklerkunden auf, die den Erfolg zeigen. Wer die Zulagen sinnvoll nutzt, kann damit eine attraktive Rendite erzielen.

Zulagen machen Altersvorsorge interessant

Die Politik ist gut beraten, sich mit dem Kern des Riester-Konzepts näher auseinanderzusetzen. Riester bedeutet Zulagenrente: Der Staat gibt etwas dazu, wenn der Bürger sich für Altersvorsorge entscheidet. Wer heute auf Konsum und Spass verzichtet, um fürs Alter zu sparen, wird belohnt. Das lässt sich ausbauen.

Gerade in einer Zeit, in der die Staatsfinanzen von Null-Zinsen profitieren und der Privatkunde Strafzinsen zahlen muss. Und zusätzlich die EZB die Zinsen bei steigender Inflation niedrig hält.

Dieser Mechanismus der sanften Staatsentschuldung arbeitet voll zu Lasten der privaten Vorsorge. Zulagen sind das Gegenmittel um Altersvorsorge interessant zu machen.

Seite zwei: Bürokratische Verzwurbelungen entfernen

Weiter lesen: 1 2

2 Kommentare

  1. Ich bin mit der staatlichen Versicherung nicht zufrieden. Meine Großeltern sind schon alt und können sich nicht selbst um ihre Pensionsvorsorge kümmern. Muss mich mal weiter informieren und beraten lassen, wie ich mir und meinen Großeltern am besten helfen kann.

    Kommentar von UweZ — 28. März 2017 @ 15:34

  2. Tausenmal von mir gefordert! Garantien auf Beiträge (Eigenanteil?) senken.
    Kindergeld sollte kein Thema sein, da sonst mehrfach die Zulage gefordert werden kann.

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 21. März 2017 @ 18:40

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Wer zahlt, wenn eine Schlange entwischt?

Es passiert öfter, als man denkt: Vor einer Woche ist wieder eine Schlange entwischt, dieses Mal war es eine Königspython, die Anwohner in einem Garagenhof in Düsseldorf überraschte und so für einen Feuerwehreinsatz sorgte. Bereits wenige Tage zuvor war eine weitere Schlange in Bönen entflohen, die nur durch Zufall in der Hausmülltonne wiedergefunden wurde.

mehr ...

Immobilien

Wo Düsseldorf Köln beim Immobilienkauf abhängt – und umgekehrt

Welche rheinische Großstadt liegt beim Immobilienkauf vorne: Düsseldorf oder Köln? Der Baufinanzierer Hüttig & Rompf analysiert in seinem neuen Marktreport „Immobilienfinanzierung Köln / Düsseldorf“ die typischen Käufer in beiden Städten. 
mehr ...

Investmentfonds

Geldanlage: Nur jeder Zehnte ist mit der Rendite voll zufrieden

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden mit der aktuellen Wertentwicklung ihrer Geldanlage. Viel wichtiger als die Rendite, ist den Anlegern das Thema Sicherheit ihrer Investition. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Online-Umfrage von Exporo zum Thema „Anlageverhalten in der Niedrigzinsphase”.

mehr ...

Berater

Zinstief drückt Bankgewinne – womöglich Strafzinsen für mehr Kunden

Das Zinstief wird zur Dauerbelastung für Deutschlands Banken und Sparkassen – und könnte bald auch zu Lasten von mehr Kunden gehen. Ein weiterer Rückgang der Gewinne der Institute in den nächsten Jahren sei “sehr wahrscheinlich”, stellten die Finanzaufsicht Bafin und die Deutsche Bundesbank am Montag fest.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

ifo Institut sieht Licht und Schatten im Klimapaket

Das ifo Institut sieht im Klimapaket Licht und Schatten. Die CO2-Bepreisung über Zertifikate sei der richtige Weg. Die Vorgabe von festen CO2-Preisen bis 2025 sei jedoch mit einem funktionierenden Zertifikatesystem unvereinbar. Ein Kommentar von Clemens Füst, Präsident des ifo Instituts.

mehr ...