20. Februar 2017, 06:00
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Versicherungsschutz: Absicherung für Beamte

Beamte sind berufsspezifischen Risiken ausgesetzt, die sich erheblich von denen unterscheiden, die Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft oder Selbstständige zu tragen haben. Gegen diese Risiken sollten sich die Staatsbediensteten absichern. Cash.Online stellt die sechs wichtigsten Versicherungen für Beamte vor.

Versicherungsschutz: Absicherung für Beamte

Beamte haben berufsspezifische Risiken zu tragen, gegen die sie sich absichern sollten.

Beamte unterliegen nicht nur anderen Regeln als “normale” Arbeitnehmer, sie haben auch andere berufsbedingte Risiken. Cash.Online hat sechs wichtige Policen für Staatsbedienstete zusammengestellt.

1. Dienstunfähigkeitsversicherung

Der Begriff “Berufsunfähigkeit” existiert im Beamtenrecht nicht. Man spricht stattdessen von Dienstunfähigkeit. Die Begriffe sind jedoch nicht gleichbedeutend, da deutlich niedrigere Vorgaben erfüllt werden müssen, um dienstunfähig geschrieben zu werden. Ein dienstunfähiger Beamter ist daher nicht unbedingt auch berufsunfähig.

Beamte sollten daher auch keine einfache Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, sondern eine Police, die auch im Falle der Dienstunfähigkeit leistet. Wegen der geringeren Voraussetzungen ist das Dienstunfähigkeitsrisiko deutlich höher als das der Berufsunfähigkeit. Aus diesem Grund ist die Versicherung für Beamte so bedeutend.

Die Tarife der Versicherer unterscheiden sich teilweise deutlich in ihrem Leistungsumfang. Bei der Wahl der Police sollten die Leistungen im Versicherungsfall höher bewertet werden als die Höhe der Prämie. Um im Tarifdschungel nicht die Orientierung zu verlieren, sollten Beamte sich von einem Fachmann beraten lassen.

2. Private Krankenversicherung

Auch im Bereich der Krankenversicherungen gelten für Beamte andere Voraussetzungen. Statt des Arbeitgeberanteils, der direkt an die Krankenkasse abgeführt wird, erhalten Beamte eine sogenannte Beihilfe. Im Rahmen der Beihilfe übernimmt der Dienstherr – Land oder Bund – zwischen 50 und 80 Prozent der Krankheitskosten.

Um die restlichen Kosten zu decken, müssen Beamte eine private Krankenversicherung abschließen. Wenn Beamte sich freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern, müssen sie die Beiträge selbst tragen. Viele private Krankenversicherer bieten spezielle, an die jeweilige Beihilferegelung angepasste Tarife für Beamte an.

Seite zwei: Privat und Diensthaftpflicht

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1 Kommentar

  1. Absicherung von Beamten sollte nur von Fachleuten beraten werden, da hier vieles anders ist als in der Privatwirtschaft. Gerade die Themen Dienstunfähigkeit und Krankenversicherung für Beamte sind doch sehr komplex. Es sollte auch auf den Beamtenstatus und den Karriereverlauf abgestellt werden. Viel zu selten findet man auch eine Anwartschaftsversicherung für Lehramtsanwärter während Studenten BU’s doch sehr häufig vermittelt werden.

    Kommentar von Dirk Gärtner — 21. Februar 2017 @ 16:57

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