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20. September 2017, 10:00
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Zahl der Autodiebstähle stagniert, wirtschaftlicher Schaden steigt

Autodiebe haben im vergangenen Jahr 18.227 kaskoversicherte Pkw in Deutschland gestohlen, das waren in etwa so viele wie im Vorjahr (18.659). Dies geht aus der am Mittwoch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Diebstahlstatistik für 2016 hervor.

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In Großstädten ist die Diebstahlgefahr nach GDV-Angaben deutlich höher als auf dem Land.

Da die durchschnittliche Entschädigung für jeden Diebstahl mit 16.416 Euro eine neue Rekordhöhe erreichte, stieg der wirtschaftliche Schaden um drei Prozent auf 300 Millionen Euro.

In Großstädten ist die Diebstahlgefahr nach GDV-Angaben deutlich höher als auf dem Land. Die mit Abstand höchste Diebstahlrate ergab sich wie im Vorjahr für Berlin. Im Laufe des Jahres 2016 wurden dort fast 3.500 Pkw gestohlen, was einer Diebstahlrate von 3,8 pro 1.000 kaskoversicherten Pkw entspricht. Weiterhin über die geringste Diebstahlrate (0,1) konnten sich Autofahrer in Bayern freuen, wo nur knapp 900 Autos geklaut wurden.

Land Rover mit höchster Diebstahlrate

Sportwagen und SUVs von Porsche stehen bei Dieben laut GDV-Statistik besonders hoch im Kurs. Demnach hat sich die Zahl gestohlener Porsche innerhalb eines Jahres fast verdoppelt: Nach 221 Autos im Vorjahr verschwanden 2016 insgesamt 405 Fahrzeuge des Stuttgarter Autobauers. Die Diebstahlrate stieg von 1,2 auf 2,0 pro 1.000 kaskoversicherter Fahrzeuge.

Porsche liegt damit im Hersteller-Vergleich nur knapp hinter Land Rover, dessen Modelle auf eine Diebstahlrate von 2,1 kommen. Da die Versicherer für jeden gestohlenen Porsche fast 60.000 Euro zahlten, verursachten diese Diebstähle Schäden in Höhe von 24 Millionen Euro. (kb)

Foto: Shutterstock

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