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31. Januar 2018, 06:00
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bKV: Den Wirtschaftsboom nutzen

Die betriebliche Krankenversicherung gilt oft als Exot unter den Extras, die Arbeitgeber bieten. Das muss in Zeiten des wirtschaftlichen Booms nicht so bleiben.

Gastbeitrag von Daniel Schmalley, Barmenia

bKV: Den Wirtschaftsboom nutzen

Daniel Schmalley: “Vermittler sollten die Umsetzung der bKV-Produkte in den Betrieben professionell begleiten.”

Rosige Prognosen für das Jahr 2018 auf der einen Seite, düstere Aussichten auf dem Markt für Fach- und Führungskräfte auf der anderen – ein Paradox in Zeiten des Booms.

Denn Belegschaften altern, Fehlzeiten steigen – 15 Tage sind es mittlerweile im Schnitt pro Kopf und Jahr –, während die Rekord-Beschäftigung zugleich den Kampf um Köpfe weiter verschärft.

Die Grenzen des Wachstums rücken für viele Betriebe greifbar nah – nicht aufgrund der Konjunktur, sondern durch den Mangel an Mitarbeitern.

Wie also gute Kräfte gewinnen, motivieren und halten, mit Methoden jenseits von Gehalt und Titel? Und wie die Gesundheit fördern, gerade bei oft steigender Belastung?

Rezept für Popularität der bKV

Kaum ein Instrument dürfte auf diese Fragen so umfassend und so zielgenau antworten wie die betriebliche Krankenversicherung (bKV). Und doch gilt sie als Exot unter den Extras, die Betriebe ihren Mitarbeitern bieten.

Oft unbekannt, manchmal mit Vorurteilen behaftet und nach wie vor unterschätzt, schlummert in der bKV Potenzial für Vermittler, die den Status quo nicht hinnehmen wollen.

Den Boom in Deutschland für die bKV nutzen – das ist die Chance der Stunde. Das Rezept dafür besteht im Wesentlichen aus drei Zutaten: Erstens Vorurteile beseitigen; zweitens die Umsetzung langfristig begleiten, vom Erstgespräch mit der Firmenleitung bis hin zur Verankerung im Betrieb; und drittens die Bedürfnisse der Zielgruppen – gerade im Mittelstand – genau verstehen, um Angebote individuell anpassen zu können.

Andere Extras beliebter

Mangelnde Bekanntheit und Vorurteile machen der bKV noch immer zu schaffen. Laut einer aktuellen Studie wissen 42 Prozent der deutschen Betriebe nicht einmal, dass die bKV überhaupt existiert – geschweige denn, welche Chancen sie für Gesundheitsförderung und Mitarbeitergewinnung bietet.

Oder aber die Unternehmen erinnern sich nur an starre Alt-Produkte mit hohem Verwaltungsaufwand – und winken ab. Stattdessen investieren viele Firmen in Extras, die den Arbeitsalltag aufhellen sollen: Kühlschranke mit frischen Smoothies, Tischkicker im Konferenzraum oder knallbunte Sofas für wohlige Wohnzimmer-Atmosphäre.

So bleibt oft eine Leistung auf der Strecke, die besonders bedeutende Effekte erzielt: die bKV mit ihrem positiven Einfluss auf die Gesundheit der Beschäftigten.

Seite zwei: Alt-Produkte sind passé

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