11. April 2018, 14:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

China wird beim autonomen Fahren Nummer eins

Beim selbstfahrenden Auto sieht der Duisburger Wirtschaftsprofessor Ferdinand Dudenhöffer China vorn. “Die Chinesen werden den Rest der Welt beim autonomen Fahren abhängen”, sagte Dudenhöffer der Deutschen Presse-Agentur. Die deutschen Autobauer seien relativ gleichauf. 

92748717 in China wird beim autonomen Fahren Nummer eins

Das Deutsche Patentamt hatte im März mitgeteilt, Deutschland liege bei der Entwicklung des autonomen Fahrens weit vorne.

Der US-Konzern Google sei bei der Software vorn, die damit ausgerüsteten Autos seien schon rund 500 Millionen Kilometer gefahren und bräuchten nur alle 9.000 Kilometer den Eingriff eines menschlichen Fahrers.

Aber China sei auf mehreren Feldern gleichzeitig stark unterwegs, sagte Dudenhöffer: Das Land wolle bis 2025 den für den vernetzten Verkehr wichtigen 5G-Mobilfunk-Standard flächendeckend einführen – “das werden wir nie schaffen”. Der chinesische Google-Konkurrent Baidu arbeite mit IBM, Microsoft, Bosch und einem Dutzend chinesischer Unternehmen zusammen an einer Plattform für autonomes Fahren und wolle diese schnell auf die Straße bringen.

Dudenhöffer widerspricht Patentamt

Der Online-Riese Alibaba wolle alle Karten- und Bewegungsdaten in Städten bündeln und auswerten, auch um den Passagieren autonomer Fahrzeuge Waren und Dienstleistungen zu verkaufen. Und der chinesische Taxidienst Didi könne die selbstfahrenden Fahrzeugflotten breit ausrollen.

Das Deutsche Patentamt hatte im März mitgeteilt, Deutschland liege bei der Entwicklung des autonomen Fahrens weit vorne. 38 Prozent der für 2017 für den größten europäischen Automarkt erteilten Patente auf diesem Gebiet entfielen auf deutsche Unternehmen, allen voran Audi und Volkswagen. Dudenhöffer sagte dagegen: “Die Anzahl der Patente sagt überhaupt nichts über die Leistungsfähigkeit.” Viele Anmeldungen rüttelten nur Wettbewerber wach. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

Ihre Meinung



 

Versicherungen

GKV: Kassen laufen Sturm gegen Spahn-Pläne

Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehenen Änderungen bei der Organisation der Kassen stoßen auf vehementen Widerstand bei den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV).

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Immer höhere Darlehen

Die hohen Preise für Objekte an den deutschen Immobilienmärkten treiben auch die Darlehenssummen stetig weiter nach oben. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über aktuelle Entwicklungen bei den Baufinanzierungen.

mehr ...

Investmentfonds

Biotechnologie: “Ungebremste Innovationskraft”

Welches sind die größten Risiken bei einer Investition in Biotechnologie und was sollten Anleger beachten? Darüber hat Cash. mit Dr. Ivo Staijen, CFA gesprochen, Manager des HBM Global Biotechnology Fund.

mehr ...

Berater

Wirecard: Softbank als neuer Partner in Fernost

Der Zahlungsabwickler kann nach Berichten über umstrittene Bilanzierungspraktiken gute Nachrichten verkünden: Der Tech-Konzern Softbank investiert 900 Millionen Euro in Wirecard. Er soll den Dax-Kozern als Partner in Fernost unterstützen.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...