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19. Juli 2018, 06:25
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Grundfähigkeiten: Essenziell und schützenswert

Für die meisten von uns ist der Beruf nicht nur die Basis des Lebensunterhalts, sondern auch ein wichtiger Pfeiler der Identität. Kein Wunder also, dass die Absicherung der Arbeitskraft eine höchst individuelle Angelegenheit ist und deshalb von so gut wie allen Experten empfohlen wird.

Die Wald-Kolumne

Grundfähigkeiten: Essenziell und schützenswert

“Eine Grundfähigkeitsversicherung bietet sich grundsätzlich für alle Zielgruppen an – das beginnt beim Aufstehen und endet beim Zubettgehen.”

Bisher dominierte die Berufsunfähigkeitsversicherung den gesamten deutschen Markt. Doch mittlerweile verteilt sich der Umsatz etwas ausgewogener auf mehrere Produktgattungen, eine davon soll im Mittelpunkt dieser Kolumne stehen, die eine immer größere Rolle spielt: die Grundfähigkeitsabsicherung.

Diese stellt alltägliche Fähigkeiten wie Treppensteigen, den Gebrauch einer Hand oder sogar Autofahren in den Vordergrund. Diese scheinen uns selbstverständlich, solange sie da sind – doch wenn sie plötzlich fehlen, kann das Leben durcheinandergeraten.

Eine oder mehrere Grundfähigkeiten zu verlieren wirkt sich sofort auf das Leben aus und führt zu großen Herausforderungen. Der Alltag gestaltet sich schwieriger, die Verdienstmöglichkeiten können eingeschränkt sein, oft fallen Zusatzkosten oder größere Investitionen an.

Verschiedene Pakete für Grundfähigkeiten

Je nach Leistungspaket decken die Tarife am Markt unterschiedlich viele Grundfähigkeiten ab, die im Alltag der Menschen elementar sind: Dazu zählen Sehen, Sprechen, Sitzen oder der Gebrauch eines Arms oder speziell einer Hand, um Gegenstände aufzuheben und zu benutzen – Unabdingbares also.

Wenn auch nur eine dieser Fähigkeiten verloren geht, zahlt die Versicherung die vereinbarte Leistung monatlich aus. Manche Policen gibt es in mehreren Stufen mit jeweils zusätzlich definierten Leistungsauslösern.

Vom Nötigsten bis zum besonders umfangreichen Schutz ist somit für jede Zielgruppe das richtige Paket dabei, um den Verlust finanziell aufzufangen.

Was bekomme ich im Leistungsfall?

Geht eine der abgesicherten Fähigkeiten verloren, wird die vereinbarte monatliche Leistung ausbezahlt. Auch wenn Sie Ihren Beruf weiter ausüben können, hilft so ein finanzieller Ausgleich und macht sich im Alltag bemerkbar: Zusatzkosten, beispielweise für Taxifahrten oder notwendige Investitionen sind so leichter zu schultern.

Wenn die Fähigkeit nicht wiederkehrt, zahlt der Versicherer die vereinbarte Leistung längstens bis zum Ende der Leistungsdauer. Ausgewählte Tarife erlauben eine Teilkapitalisierung bei Verlust bestimmter Fähigkeiten.

Wenn beispielsweise ein Treppenlift notwendig wird oder das Auto umgerüstet werden muss, besteht die Möglichkeit einer Einmalauszahlung, um diese Investition zu stemmen.

Seite zwei: Besonderes Potenzial in besonderen Branchen

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1 Kommentar

  1. Ja – eine Grundfähigkeitsversicherung leistet auch dann, wenn der Beruf weiter ausgeübt werden kann.

    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass eine Grundfähigkeitsversicherung sämtliche Leistungen (selbst eine Beitragsbefreiung) verweigert, wenn der Versicherte „nur“ berufs- oder erwerbsunfähig geworden ist. Dieser Fall ist insbesondere bei der Zielgruppe der körperlich tätigen Menschen viel wahrscheinlicher. Denn für die Berufstätigkeit eines Elektrikers ist es beispielsweise nicht ausreichend, wenn er unter Verwendung orthopädischer Hilfsmitteln noch eine handelsübliche Glühbirne in den dazugehörigen Schraubsockel einer Tischlampe schrauben kann.

    So ehrlich sollten Versicherer gegenüber ihren Vermittlern und Verbrauchern sein.

    Kommentar von Gerd Kemnitz — 19. Juli 2018 @ 11:30

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