Anzeige
19. Februar 2018, 11:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Indexpolicen: 2017 war ein gutes Jahr

Laut einer aktuellen Studie der Rating-Agentur Assekurata war es Kunden im vergangenen Jahr möglich, durch Indexpolicen an den Renditechancen des Kapitalmarkts teilzuhaben, ohne auf sicherheitsorientierte Anlageformen verzichten zu müssen.

Indexpolicen: 2017 war ein gutes Jahr

Der stetige Aufwärtstrend an den Kapitalmärkten wirkt sich auch positiv auf die Renditen von Indexpolicen aus.

Indexpolicen reihen sich zwischen konventioneller und fondsgebundener Lebensversicherung ein, enthalten durch die Bindung an den Deckungsstock aber einen klassischen Kern”, erklärt Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung von Assekurata.

Er sagt weiter: “Dabei ergeben sich die jährlichen Renditen aus einem speziellen Beteiligungsmechanismus an einem Index.” So konnten die untersuchten Indexpolicen im Jahr 2017 durch den Aufwärtstrend an den Kapitalmärkten Renditen zwischen fünf und zehn Prozent erzielen.

Da beispielsweise der deutsche Leitindex DAX 2017 mehrfach neue Höchststände erreicht und eine Jahresrendite von über zwölf Prozent erzielt habe, konnten Kunden einer Indexpolice mit DAX-Beteiligung an dieser Entwicklung teilhaben.

Auch Null-Renditen möglich

Diese Möglichkeit boten laut Assekurata nur zwei der untersuchten Policen, während ganze sieben Policen auf den Euro-Stoxx 50 zurückgriffen, welcher mit seiner Rendite im letzten Jahr ebenfalls die Zehn-Prozent-Marke übertraf.

In anderen Kapitalmarktphasen sei es, beispielsweise durch Ad-hoc-Kursrückgänge an den Kapitalmärkten, auch denkbar dass Kunden mit Null-Renditen leben müssen. An dieser Stelle greife jedoch bei allen Tarifen der produktimmanente Kapitalerhalt.

Im Gegenzug partizipieren Kunden nur anteilig an der Wertenwicklung des jeweiligen Indizes. “Die Renditebeschränkung stellt ein elementares Wesensmerkmal von Indexpolicen dar und ist letztlich der Preis für das ausgeprägte Sicherheitsnetz”, kommentiert Heermann.

Formen der Renditebeschränkung

Um die maßgebliche jährliche Renditegutschrift feststellen zu können, werde bei der Mehrzahl der unteruchten Tarife die monatliche Wertentwicklung des Index aufsummiert, wobei eine Renditebeschränkung für positive Monate greifen könne.

Für diese Beschränkung haben sich Assekurata zufolge zwei Formen herausgebildet: Cap und Quote. Bei zweiterem partizipieren die Kunden anteilig an einer positiven Indexentwicklung, während ein Cap den Aufschwungphasen an bestimmter Stelle einen Deckel aufsetze.

Somit werde der Kunde mit seinem Sparkapital nur bis zu einer im Voraus festgelegten Höhe an der positiven Performance des Index in einzelnen Monaten beteiligt. “Aufgrund der Renditebeschränkung durch Cap oder Quote sind Indexpolicen nicht mit einem Direktinvestment vergleichbar”, stellt Heermann klar.

Seite zwei: Überschussentwicklung beobachten

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Kfz-Ersatzteile: GDV sieht “monopolartige” Strukuren

Bemerkenswerte Preisentwicklung bei Kfz-Ersatzteilen: So sind etwa Rückleuchten, Motorhauben und Windschutzscheiben in den letzten zwölf Monaten erneut deutlich teurer geworden. Von August 2017 bis August 2018 im Schnitt um vier Prozent, Scheinwerfer sogar um sieben Prozent. Das geht aus einer GDV-Auswertung der Schadenkalkulations-Datenbank Audatex hervor.

mehr ...

Immobilien

Energieeffizientes Bauen zahlt sich nicht immer aus

Energieeffizientes Bauen entlastet den Geldbeutel privater Bauherren – was Politik und Hersteller häufig versprechen, trifft in der Praxis nicht immer zu. Die Verbraucherschutzorganisation nennt Tipps, damit sich Energiemaßnahmen wirklich lohnen.

mehr ...

Investmentfonds

So behalten Sie den Überblick über ihr Depot

Chaos im Depot, einseitige Anlagestrategie oder noch gar kein Depot? Wer sein Depot aufräumen oder neu aufbauen will, muss wissen wie. Dafür hat Stiftung Warentest eine Anleitung in vier Schritten erstellt und eine Übersicht über 18.000 Fonds und ETFs.

mehr ...

Berater

Keine Angst trotz Provisionsdeckel

Das nennt man wohl ein Remis: 47,2 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) gehen davon aus, dass die Auswirkungen eines Provisionsdeckels sie kaum treffen würde. Dagegen erwarten 30,3 Prozent spürbare Auswirkungen, für 22,5 Prozent wäre es hart oder sehr hart. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Verbands.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Mietrecht: Was da ist, muss bleiben

Sind bei der Besichtigung einer Mietwohnung noch Gegenstände oder Einbauten des bereits ausgezogenen Vormieters vorhanden, kann der neue Mieter verlangen, dass diese auch bleiben. Macht der Vermieter den Mieter nicht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Gegenstand nicht zur Wohnungsausstattung gehört, schließt ihn der Mietvertrag automatisch mit ein. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Amtsgericht Nürnberg hinsichtlich einer vom Vormieter zurückgelassenen Markise.

mehr ...