20. Dezember 2018, 12:09
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Japanischer Versicherer baut Anteil an Swiss-Re-Tochter ReAssure aus

Die Swiss Re ist bei der Suche nach Mitinvestoren zur Abwicklung großer Lebensversicherungsbestände einen Schritt weiter. Die japanische Versicherungsgruppe MS&AD will ihren Anteil an der Swiss-Re-Tochter ReAssure von 15 auf 25 Prozent erhöhen.

Japanischer Versicherer baut Anteil an Swiss-Re-Tochter ReAssure aus

Die Swiss Re hatte zuletzt bekanntgegeben, weitere Geldgeber für die Tochter an Bord holen zu wollen.

Das teilte der weltweit zweitgrößte Rückversicherer am Donnerstag in Zürich mit. Die weiteren zehn Prozent sind den Japanern 315 Millionen britischen Pfund (350 Millionen Euro) wert.

Die Aufsichtsbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. MS&AD hatte sich im Herbst 2017 an der Sparte beteiligt.

Die Swiss Re hatte zuletzt bekanntgegeben, weitere Geldgeber für die Tochter an Bord holen zu wollen und diese im kommenden Sommer an die Börse zu bringen. Die Swiss Re will dabei die Mehrheit an der Tochter abgeben, aber bedeutender Investor bleiben.

Abwicklung von LV-Verträgen boomt

Swiss-Re-Finanzvorstand John Dacey hatte im Sommer gesagt, dass der Konzern wegen der hohen Risikozuschläge nach den Regeln des Swiss Solvency Tests nicht mehr der ideale Eigentümer von ReAssure sei. Das britische Unternehmen brauche zudem neues Kapital, um weitere geschlossene Vertragsbestände zu erwerben.

Das Geschäft mit der Abwicklung alter Lebensversicherungsverträge boomt. Auch angesichts der anhaltenden Niedrigzinsen wollen sich manche Versicherungsunternehmen von alten Vertragsbeständen trennen.

Spezialisierte Abwickler sollen die Verträge über Jahrzehnte hinweg weiterführen und den betroffenen Kunden die einst versprochenen Leistungen bieten. (dpa-AFX)

Foto: Swiss Re

 

Mehr Beiträge zum Thema Lebensversicherung:

Fondspolicen: “Die Spanne ist beträchtlich”

Wer erbt mein Kind? – Fürsorge für die Kleinen

Serviceatlas: Die besten Lebensversicherer 2018

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Policen Direkt erweitert Geschäftsführung

Philipp Kanschik und Christopher Gentzler verstärken zum 01. Januar 2020 die Geschäftsleitung der Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH. Zusammen mit der bestehenden Geschäftsführung werden sie den Ausbau des zuletzt stark gewachsenen Maklergeschäfts weiter vorantreiben.

mehr ...

Immobilien

McMakler knackt die Milliarden-Marke

Beste Stimmung auf dem Immobilienmarkt: Die Branche spricht bereits vom Superzyklus und ein Ende des Booms sehen Experten derzeit nicht. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Jahresrückblick von McMakler wider.

mehr ...

Investmentfonds

Globaler Branchenindex für Erneuerbare Energie schlägt MSCI World

Die umweltfreundliche Erzeugung von Energie ist einer der Megatrends der kommenden Jahre. Dies schlägt sich zunehmend an der Börse nieder. Jon Sigurdsen, Portfoliomanager des DNB Fund – Renewable Energy, analysiert, warum der MSCI World bereits 2019 übertroffen wurde.

mehr ...

Berater

Blau Direkt holt Kerstin Möller-Schulz in die Geschäftsführung

Ab Februar ist Kerstin Möller-Schulz neben CEO Lars Drückhammer und Oliver COO Pradetto neue Geschäftsführerin CFO beim Lübecker Maklerpool Blau Direkt.

mehr ...
22.01.2020

Simplify your job!

Sachwertanlagen

RWB steigert Umsatz zum fünften Mal in Folge

Die RWB Group hat im Jahr 2019 bei Privatanlegern und institutionellen Investoren insgesamt mehr als 77,5 Millionen Euro platziert. Mehr als drei Viertel des platzierten Kapitals entfallen auf das Kerngeschäft der Private-Equity-Dachfonds.

mehr ...

Recht

Negativzinszahlungen an die EZB steigen auf 25 Milliarden Euro

Im vergangenen Oktober senkte die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagenzins für Banken auf -0,5 Prozent. Gleichzeitig führte sie durch eine Zinsstaffelung einen Freibetrag ein: Einlagenüberschüsse in Höhe der sechsfachen Mindestreserve, die die Banken als Pflichteinlage bei den nationalen Zentralbanken unterhalten müssen, werden vom Negativzins ausgenommen. Eine heute anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellte Analyse des Hamburger FinTech-Unternehmens Deposit Solutions legt nun erstmals dar, wie sich die geldpolitischen Änderungen der EZB auf die Negativzinszahlungen der Banken konkret auswirken.

mehr ...