Stürme und Hochwasser kommen Swiss Re teuer zu stehen

Die jüngsten Wirbelstürme, Waldbrände und Hochwasser kommen die Swiss Re teuer zu stehen. Insgesamt dürften die jüngsten Naturkatastrophen den weltweit zweitgrößten Rückversicherer vor Steuern rund 1,1 Milliarden US-Dollar (rund 956 Mio Euro) kosten.

Sowohl natürliche als auch von Menschen ausgelöste Katastrophen sorgten bei Swiss Re für hohe Kosten.

Das teilte Swiss Re auf Basis vorläufiger Schätzungen am Donnerstag in Zürich mit. Hinzu kommen der Brand einer deutschen Schiffswerft, der Fast-Bruch eines Staudamms in Kolumbien sowie der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua. Die Schäden durch Hurrikan „Michael“ in den USA sind in den Zahlen noch nicht enthalten.

Am Finanzmarkt kamen die Nachrichten nicht gut an. Kurz nach Handelsstart in Zürich verlor die Swiss-Re-Aktie am Morgen rund ein Prozent an Wert.

Am teuersten schlug bei dem Konkurrenten der deutschen Rückversicherer Munich Re und Hannover Rück mit rund einer halben Milliarde Dollar der Taifun Jebi in Japan zu Buche. Die Zerstörungen durch Hurrikan „Florence“ kosten die Schweizer nach jüngster Schätzung rund 120 Millionen Dollar.

Katastrophen von Menschenhand

Hinzu kommen sintflutartige Regenfälle und Hochwasser sowie der Taifun Trami in Japan, außerdem die Waldbrände in Kalifornien und ein Windsturm im US-Bundesstaat Ontario. Die Schäden dürften sich hier auf eine weitere halbe Milliarde Dollar summieren, schätzt die Swiss Re.

Auch wegen von Menschen ausgelöster Katastrophen muss der Schweizer Konzern mit insgesamt 300 Millionen Dollar tief in die Tasche greifen.

Dazu zählt ein Zwischenfall bei dem Staudamm-Projekt Hidroituango in Kolumbien, der bei der Munich Re bereits im zweiten Quartal heftig zu Buche schlug.

Seite zwei: Allianz ist von Genua doppelt betroffen

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