Kfz-Flottenversicherung: Doch ein einträgliches Geschäft?

Das nahende Jahresende hält wie alljährlich sowohl die etablierte Kfz-Flottenassekuranz als auch die Fuhrparkbetreiber mit der Diskussion um die passende Prämie auf Trab.

Gastbeitrag von Michael Rieger, Deutsche Makler Akademie (DMA)

Michael Rieger: „Den sich stetig verändernden Kfz-Flottenmarkt richtig zu bewerten ist schwierig.“

Dabei stellt die gewerbliche Flottenversicherung mit einigen Unterschieden zur privaten Kfz-Versicherung eine höchst spannende und immer wieder lukrative Einstiegssparte für die etwa 15-20 etablierten Branchenakteure dar.

Insbesondere in der Hoffnung auf ein eventuell weitergehendes gewerbliches Geschäft. Und gerade hier findet nach wie vor ein intensiver Wettbewerb statt.

Das Jahresendgeschäft war bisher von leicht steigenden Prämien gekennzeichnet, anders als im Privatmarkt, wo Wechselwillige meist sparen konnten. Ursachen sind neben dem Wettbewerb steigende Reparaturkosten und höhere Schmerzensgeldzahlungen.

Was ist eine Flotte?

Bei der Flottenversicherung wird sowohl in der Haftpflicht- wie auch der Kaskosparte versucht, möglichst homogene Fahrzeugrisiken für einen möglichst geringen Verwaltungs-, Kalkulations- und Kostenaufwand zu versichern.

Ab welcher Stückzahl man von „Flotte“ spricht, ist nicht exakt definiert, oft wird nur grob zwischen Klein- und Großflotten unterschieden.

Teilweise werden 20 „ziehende“ Einheiten zugrunde gelegt, einige Gesellschaften bieten schon ab zwei oder drei Fahrzeugen verbesserte Rahmenvertragskonditionen gegenüber dem Privatnutzer.

Seite zwei: Hohe Combined Ratio

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