18. Januar 2018, 06:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kfz-Versicherung: Wechselbereitschaft nimmt ab

Es gibt zahlreiche Gründe die Kfz-Police zu wechseln und dementsprechend ist die Wechselbereitschaft in dieser Branche traditionell hoch. Eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Yougov verzeichnet diesbezüglich jedoch einen leichten Rückgang.

Kfz-Versicherung: Wechselbereitschaft nimmt ab

Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Kontakt zu einem Versicherungsvertreter wichtiger für die Wechselentscheidung.

Unter den Kfz-Versicherten sei nach Verstreichen der Kündigungsfrist am 30.11.2017 eine rege Wechselbereitschaft festzustellen gewesen.

Trotz eines leichten Rückgangs um 0,6 Prozentpunkte im Vorjahresvergleich, dachte mit 20,8 Prozent der Versicherungsnehmer jeder Fünfte zumindest gelegentlich an einen Wechsel.

Konkrete Wechselabsichten, also noch für 2017, verfolgten 6,5 Prozent der Kfz-Versicherten, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (8,1 Prozent) bedeute und dem Niveau von 2014 gleichkomme.

Weitere Ergebnisse im Januar

Laut Yougov sind dies Ergebnisse der ersten Welle ihrer Studie “Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2017”, für die insgesamt 1.993 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten, die mindestens eine Kfz-Versicherung besitzen, befragt wurden.

Diese Personen wurden zwischen dem 07.11. und 15.11.2017 für die erste Befragungswelle, und nochmals im Dezember 2017 für die zweite Welle, deren Ergebnisse Ende 2018 vorliegen werden befragt.

Dieser Studie zufolge planten 14,3 Prozent einen Wechsel, jedoch nicht mehr im Jahr 2017, was auf alle Personen mit Kfz-Police in Deutschland etwa 9,15 Millionen Wechselbereite bedeuten würde, von denen 2,85 Millionen konkret einen Anbieterwechsel in 2017 planten oder schon gewechselt hatten (Vorjahr: 3,6 Millionen).

Kontakt zu Vertretern wird wichtiger

Die Bedeutung des direkten Kontakts zu einem Versicherungsvertreter für die Wechselentscheidung habe 2017 im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte zugenommen. Fast jeder zehnte (sieben Prozent) Wechsel sei durch derartigen Kontakt initiiert worden.

Wie schon im Vorjahr seien Vergleichsseiten im Internet jedoch die wichtigsten Anstoßgeber. So sei für jeden fünften Wechselbereiten (22 Prozent) der Besuch eines Onlineportals ausschlaggebend für diesen Gedankengang gewesen.

An zweiter Stelle stehen mit 12 Prozent die Verwandten und Bekannten, während als wichtigster Grund für einen Wechsel auch in diesem Jahr die Geldersparnis identifiziert wurde (64 Prozent). Tatsächliche Preisanstiege des aktuellen Tarifs seien dagegen nur für 17 Prozent ausschlaggebend für die Wechselabsicht gewesen. (bm)

 

Mehr Beiträge zum Thema Kfz-Versicherung:

Kfz-Versicherung: Die fünf häufigsten Irrtümer

Kfz-Prämien: Regionale Unterschiede sind groß

Kfz-Versicherung: Die Anbieter mit dem besten Kundenservice

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Concordia Versicherungen leiten Vorstandswechsel ein

Bei den Concordia Versicherungen kündigt sich für 2020 ein Führungswechsel an: Nach über 25 Jahren, davon 18 Jahre an der Spitze der Concordia, wird Dr. Heiner Feldhaus zum 29. Februar 2020 die Leitung des Konzerns übergeben und sich in den Ruhestand verabschieden.

mehr ...

Immobilien

Wo Düsseldorf Köln beim Immobilienkauf abhängt – und umgekehrt

Welche rheinische Großstadt liegt beim Immobilienkauf vorne: Düsseldorf oder Köln? Der Baufinanzierer Hüttig & Rompf analysiert in seinem neuen Marktreport „Immobilienfinanzierung Köln / Düsseldorf“ die typischen Käufer in beiden Städten. 
mehr ...

Investmentfonds

Moventum: Defensivere Ausrichtung der Portfolios

Moventum Asset Management richtet seine Portfolios angesichts der steigenden Risiken defensiver aus. Das wurde nach der quartalsweisen Asset-Allokation-Konferenz beschlossen. „Die Weltwirtschaft wächst langsamer, das Risiko einer Rezession hat signifikant zugenommen“, sagt Sascha Werner, Portfoliomanager bei Moventum AM.

mehr ...

Berater

Zinstief drückt Bankgewinne – womöglich Strafzinsen für mehr Kunden

Das Zinstief wird zur Dauerbelastung für Deutschlands Banken und Sparkassen – und könnte bald auch zu Lasten von mehr Kunden gehen. Ein weiterer Rückgang der Gewinne der Institute in den nächsten Jahren sei “sehr wahrscheinlich”, stellten die Finanzaufsicht Bafin und die Deutsche Bundesbank am Montag fest.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

ifo Institut sieht Licht und Schatten im Klimapaket

Das ifo Institut sieht im Klimapaket Licht und Schatten. Die CO2-Bepreisung über Zertifikate sei der richtige Weg. Die Vorgabe von festen CO2-Preisen bis 2025 sei jedoch mit einem funktionierenden Zertifikatesystem unvereinbar. Ein Kommentar von Clemens Füst, Präsident des ifo Instituts.

mehr ...