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18. Januar 2018, 14:18
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“Mehr Zutrauen in die Altersvorsorge”

Das Vertrauen der Deutschen in ihre Altersvorsorge ist 2017 gegenüber dem Vorjahr wieder erkennbar gestiegen. Das zeigt der “Deutschland-Trend Vorsorge” des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), der einmal jährlich die Stimmung unter den Bürgern und ihre Vorsorgebereitschaft ermittelt.

Riester-Klaus-Morgenstern-DIA in Mehr Zutrauen in die Altersvorsorge

Klaus Morgenstern: “Die gute Beschäftigungslage und eine rund laufende Wirtschaft haben offenkundig wieder für mehr Zutrauen geführt.”

Auf einer Skala von null (“völlig unsicher”) bis zehn (“ganz sicher”) gaben die 1.039 befragten Personen jeweils eine Einschätzung für die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung und die private Altersvorsorge ab.

Die Mittelwerte reichen von 5,7 (gesetzliche Rente und betriebliche Altersversorgung) bis 5,9 (private Vorsorge). Im Jahr 2016 war die gesetzliche Rente auf den tiefsten Wert (4,1) gefallen, der seit 2010 vom DIA gemessen wurde. “Die gute Beschäftigungslage und eine rund laufende Wirtschaft haben offenkundig wieder für mehr Zutrauen geführt”, erklärte DIA-Sprecher Klaus Morgenstern.

Vorsorgebereitschaft nimmt zu

Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Befragten gab an, bereits ausreichend fürs Alter vorgesorgt zu haben. 2016 war diese Gruppe mit 30 Prozent um ein Sechstel kleiner. 35 Prozent halten ihre bisherige Vorsorge noch nicht für ausreichend, wollen aber in den nächsten zwölf Monaten mehr unternehmen (2016: 27 Prozent). Ein knappes Drittel (30 Prozent) schätzt die vorhandene Vorsorge sogar als ungenügend ein, kann oder will sie aber dennoch in den kommenden zwölf Monaten nicht ausbauen. (kb)

Foto: DIA

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1 Kommentar

  1. Ich bin mir sehr sicher, dass wenn man die demografische Entwicklung in Verbindung mit vielen befristeten Arbeitsverträgen und dem grassierenden Mindestlohnbereich berücksichtigt, ist die GRV ohne jede Zukunftschance. Hochrechnen von alten Einkommen und Beschäftigungszeiten sind schon fast kriminell. Anders kann ich mir diese Berechnungen der diversen Institute und der Regierung nicht logisch erklären.
    Nach den Kriterien der von den Politikern geforderten Beratungsqualität der Versicherungsberatung, wäre diese Regierung vor jedem Gericht, dem korrekte, ungeschönte Zahlen vorliegen, ohne jede Chance.
    Das der Staat das später finanzieren kann, ist schon heute definitiv, bei schon für die Beamtenvorsorge fehlenden 1,7 Billionen Euro bei allerbesten Wirtschaftlichen Voraussetzungen nur mehr für die “blauäugigsten” vorstellbar!
    Aber dies ist für die heutigen Politiker ja kein Thema. Schieben, Schieben und alles den folgenden Generationen überlassen, das ist nun wirklich Alternativlos und “wir schaffen das”, wenn man nichts unternimmt, wohl eher ein Treppenwitz. Das Beste Argument für eine Private Altersabsicherung. Diese Politik schafft es mit Sicherheit nicht!!!

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 19. Januar 2018 @ 09:59

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