Anzeige
11. Dezember 2018, 12:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Riester-Zulage: Probleme für Künstler und Publizisten

Immer wieder werden Verbraucher zu Unrecht aufgefordert, Riester-Förderung zurückzuzahlen. Aktuell trifft es laut Stiftung Warentest Sparer, die als Künstler oder Publizisten über die Künstlersozialkasse (KSK) gesetzlich rentenversichert sind.

Riester-Zulage: Probleme für Künstler und Publizisten

Die Experten der Stiftung Warentest erklären, wie sich betroffene Verbraucher die Zulage zurückholen können.

Laut Stiftung Warentest hat die KSK Rentenversicherungsbeiträge, die Versicherte im Jahr 2017 gezahlt haben, nicht rechtzeitig an die Deutsche Rentenversicherung übermittelt.

Auf Basis dieser Meldung berechne die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) aber die Riester-Zulage. Daher könne es bei KSK-Versicherten für das Jahr 2018 dazu kommen, dass Zulagen zurückgebucht oder Steuervorteile zurückgefordert werden.

Mit etwas Aufwand Förderung zurückholen

Die ZfA gewährt die Förderung immer auf Basis der Rentenbeiträge des Vorjahres. Sparer bekommen Probleme bei der Zulage spätestens Anfang 2019 mit, wenn der Anbieter ihnen die Mitteilung über den Stand ihres Riester-Kontos schickt.

Mit ein wenig Aufwand können sich Versicherte die Förderung dann aber wieder zurückholen, so die Experten der Stiftung Warentest.

Informieren Sie Ihren Anbieter über die Probleme der KSK beim Meldeverfahren und schicken Sie ihm einen Antrag auf “Festsetzung der Zulage für das Beitragsjahr 2017”. Die ZfA prüft dann erneut. Einen Musterantrag zum Ausdrucken stellt die KSK online zur Verfügung. (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Riester-Rente: 

Riester-Rente soll entschlackt werden

Riester: Worauf Sparer bis zum Jahresende achten müssen

WWK: “Wer sagt, Riester lohnt sich nicht, täuscht die Menschen”

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Grundrente: Erstes Modell kurz vor der Testphase

Im Alter sollen langjährige Geringverdiener künftig mehr Geld zur Verfügung haben als jemand, der nie gearbeitet hat. Um dafür zu sorgen, will die Bundesregierung noch in diesem Jahr eine neue Grundrente auf den Weg bringen.

mehr ...

Immobilien

Württembergische kauft Hotel im Mainzer Zollhafen

Die UBM Development Deutschland GmbH hat das Super 8 Hotel im Zollhafen Mainz, das auf dem Baufeld Hafenallee II errichtet wird, für rund 24 Millionen Euro an die Württembergische Lebensversicherung AG verkauft. Baustart für das 216 Zimmer-Haus war Anfang viertes Quartal 2017, die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2020 geplant.

mehr ...

Investmentfonds

Grafik des Tages: Lieber German als Brexit

Die britische Premierministerin Theresa May ist mit ihrem Brexit-Abkommen im Unterhaus gescheitert. Nun droht ein ungeordneter Brexit. Die lang anhaltende Unsicherheit um den EU-Austritt hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass immer mehr Briten die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt haben.

mehr ...

Berater

Deutsche-Bank-Chef: “Keine Hinweise auf Fehlverhalten”

In den Geldwäsche-Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Deutschen Bank erwartet Vorstandschef Christian Sewing nicht, dass sich der Verdacht der Behörden erhärtet. Das sagte er beim Neujahrsempfang des Geldhauses am Dienstag in Berlin.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia Grundinvest will Publikumsgeschäft weiter ausbauen

Der Asset Manager Patrizia Grundinvest, Tochtergesellschaft der Patrizia Immobilien AG, hat 2018 rund 110 Millionen Euro Eigenkapital bei Privatanlegern platziert und will weiter wachsen. Dafür ist 2019 unter anderem eine neue Produktkategorie geplant.

mehr ...

Recht

BGH: Kein Geld zurück bei Technik-Panne am Flughafen

Der Anschlussflug ist weg, der Ärger groß: Dennoch gibt es nicht bei jeder größeren Verspätung eine Ausgleichszahlung für Passagiere. Das macht der BGH in einem aktuellen Urteil deutlich.

mehr ...