Runderneuerte Unfallversicherung der Basler

Die Basler Versicherungen haben die Leistungen ihre Unfallversicherung zum 1. Januar 2018 erweitert. Dabei soll die Variante Silber den Alltagsschutz für preisbewusste Kunden bieten, während mit Gold das Top-Produkt offeriert wird.

Basler-Zentrale in Hamburg
Basler-Zentrale in Hamburg

„Die Produktentwicklung des Gold-Tarifs ist nach dem Bestleistungsprinzip erfolgt“, sagt Tobias Löffler, Spartenleiter Unfallversicherung bei der Basler. „Das heißt, dass wir uns den Wettbewerb angeschaut haben und die besten Leistungen zusammengetragen haben. Somit haben wir eine Art ‚Best-of-Bedingungswerk‘ entwickelt.“

Verzicht auf Gesundheitsfragen und hoher Mitwirkungsanteil

Neben einem deutlich erweiterten Unfallbegriff, der beispielsweise auch Unfälle aufgrund von Bewusstseinsstörungen versichert, sind auch zahlreiche beitragsfreie Leistungen in den Gold-Tarif integriert. So zahlt die Basler etwa einen Reha-Manager, der dem Versicherungsnehmer bei der Rehabilitation zur Seite steht, bietet eine Sofortleistung von 20.000 Euro bei einer schweren Verletzung und hat die Versicherungssummen bei Bergungs- und Rückholkosten sowie kosmetischen Operationen infolge eines Unfalls jeweils auf 1.000.000 Euro erhöht.

In beiden Unfall-Tarifen wird, mit Ausnahme von Personen ab 70 Jahren und zwei speziellen Leistungserweiterungen im Gold-Tarif, auf Gesundheitsfragen verzichtet. Und anders als bei vielen anderen Gesellschaften bleiben bestehende Krankheiten, die sich negativ auf den Heilungsprozess auswirken, unberücksichtigt, solange deren Mitwirkungsanteil nicht 75 Prozent übersteigt.

Zusätzliche Erweiterungen runden den Gold-Tarif ab

Für Versicherungsnehmer, die ihren Schutz darüber hinaus erweitern wollen, bietet die Basler sechs SicherheitsPlus-Bausteine an. Beispielsweise erfährt ein hilfebedürftiges Unfallopfer durch den „Malteser Hilfsdienst“ Unterstützung im Alltag. So wird etwa gekocht, der Einkauf erledigt und das Kind betreut. Beim „Aktivschutz“ übernimmt die Basler notwendige Kosten für die Heilung und spezielle Therapien, zahlt ein Verdienstausfallgeld und die Reparaturkosten für ein Sportgerät, welches beim Unfall beschädigt wurde. (fm)

Foto: Basler

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