12. November 2018, 13:51
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Spahns Rentenvorstoß: “Mit vollen Taschen ist gut schenken”

Nicht nur aus den Reihen des Koalitionspartners SPD kommt Gegenwind für den jüngsten Vorstoß von Bundesgsundheitsminister Jens Spahn. Auch der DGB, der Sozialverband VdK und die Deutsche Rentenversicherung kritisieren Spahns Vorstoß, Kinderlose für höhere Rentenbeiträge zur Kasse zu bitten.

101705717 in Spahns Rentenvorstoß: Mit vollen Taschen ist gut schenken

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erntet von allen Seiten Kritik für seinen Vorstoß in Sachen höhere Rentenbeiträge für Kinderlose.|

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stößt mit seinem Vorstoß, Kinderlose mit höheren Rentenbeiträgen zu belasten, auf Kritik und Unverständnis. Die Deutsche Rentenversicherung wies darauf hin, dass bereits heute Familien vor allem durch die Anrechnung von Kindererziehungszeiten über die Rentenversicherung stark gefördert würden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Sozialverband VdK lehnten Spahns Vorschlag ab. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte stattdessen die Ausweitung des Solidarsystems zu einer Bürgerversicherung.

Spahn hatte gefordert, dass Kinderlose mehr in die Pflege- und Rentenversicherung einzahlen sollten als Eltern. Er sage dies ganz bewusst als “selbst Kinderloser, der bereit ist, finanziell mehr zur Zukunftsfähigkeit des Systems beizutragen”. Eltern mit Kindern müssten in der Sozialversicherung mehr entlastet werden. Sie zögen für uns alle die Beitragszahler von morgen groß.

Buntenbach sagte dazu der “Neuen Osnabrücker Zeitung”: “Mit vollen Taschen ist gut schenken.” Hier bestrafe jemand, der selbst per Gesetz gar kein Mitglied der Pflichtversicherung sei, diejenigen, die über ihre Sozialversicherungsbeiträge ohnehin schon in die Solidargemeinschaft einzahlten.

Seite zwei: “Auch Selbstständige, Beamte und Politiker an den Sozialsystemen beteiligen”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Sicherung der Renten hat für Deutsche oberste Priorität

Die Allianz hat in Deutschland, Italien und Frankreich für eine repräsentative Stichprobe 1.000 Menschen zur ihrer Einstellung zu Politik, Wirtschaft und persönlichen Zielen befragt. Das Ergebnis: An oberste Stelle steht für die Menschen die soziale Frage.

mehr ...

Immobilien

Vermietete Immobilien: Solange dauert es bis zur Schwarzen Null

Zuletzt benötigten Vermieter in den 20 größten deutschen Städten zwischen 18 und 29 Jahren, um den Kaufpreis einer Mietwohnung wieder reinzuholen. Das berechneten die Kreditexperten von Kreditvergleich.net jetzt auf Basis der städtischen Mietpreisspiegel sowie der Immobilienpreisentwicklung.

mehr ...

Investmentfonds

Aktienfonds sind bei Firmenkunden besonders beliebt

Eine Analyse von Firmenkundendepots bei der European Bank for Financial Services GmbH (Ebase) liefert interessante Einblicke in das Anlageverhalten der Unternehmen. Es zeigt sich ein Übergewicht bei breit gestreuten, weltweit anlegenden Aktienfonds, zudem befinden sich unter den beliebtesten Fonds der Firmenkunden auffällig viele Mischfonds. 

mehr ...

Berater

Neuer Ärger für Deutsche Bank

Die Deutsche Bank sieht sich mit neuen Vorwürfen zu früheren Geschäften in China konfrontiert. In den Jahren 2002 bis 2014 soll sich Deutschlands größtes Geldhaus mit Hilfe von Geschenken und Gefälligkeiten Zugang zu führenden Politikern und Managern in China verschafft haben, berichten “Süddeutsche Zeitung”, WDR und “New York Times” unter Berufung auf eine Auswertung von bankinternen Unterlagen.

mehr ...

Sachwertanlagen

BTC-Echo: BaFin löscht ihre eigene Warnung

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Meldung zu dem “begründeten Verdacht”, die BTC-Echo GmbH biete ein Wertpapier in Form eines “Security Token” ohne einen (erforderlichen) Prospekt öffentlich an, wieder von ihrer Website genommen.

mehr ...

Recht

Roland: Die Wahrheit über die häufigsten Rechtsirrtümer

Eric Schriddels, Partneranwalt der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG von der Kanzlei Kaiser und Kollegen, klärt in einer aktuellen Presse-Information des Versicherers über die häufigsten Rechtsirrtümer auf. Welche das sind, lesen Sie hier.

mehr ...