Streit um Zugang zu psychotherapeutischer Behandlung

Die Psychotherapeuten hingegen forderten unter anderem die sofortige Möglichkeit für 1.500 Psychotherapeuten, sich außerhalb von großstädtischen Zentren zusätzlich niederzulassen, sowie eine höhere Vergütung für Sprechstunde und Akutbehandlung.

In der Petition für den Bundestag wird behauptet, ausgesuchte Ärzte und Psychotherapeuten sollten durch den Gesetzesplan in Voruntersuchungen entscheiden, „welchem Hilfs- beziehungsweise Therapieangebot die Betroffenen zugeführt werden“.

Bundestag soll Entwurf ablehnen

Weiter heißt es dort: „Eine derartige Selektion, bevor eine Behandlung in Anspruch genommen werden kann, hebelt den freien Zugang zum ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten aus.“

Der Bundestag, so wird darin verlangt, solle den Gesetzentwurf ablehnen. Am Dienstagnachmittag gab es mehr als 137.000 Online-Mitzeichner. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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