„Too connected to fail“ – Versicherer und Banken setzen voll auf Fintechs

Eine neue Studie von Price Waterhouse Cooper zeigt, dass die Versicherer und Banken sehr viel intensiver mit FinTechs zusammen als bislang bekannt. Bislang gibt es mehr 850 Kooperationen. Seit 2017 hat sich die Zahl neuer Bündnisse mehr als verdoppelt.

 

Fintechs sind enger mit Versicherern und Banken verknüpft, als gedacht. So eng, dass die Branche kaum noch aus dem Alltag der Unternehmen wegzudenken ist.

 

Banken und Versicherungen in Deutschland arbeiten in sehr viel stärkerem Maße mit Finanz-Startups zusammen als bislang bekannt. Zu diesem Ergebnis kommt der „FinTech-Kooperationsradar“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Insgesamt wurden im Rahmen der erstmals durchgeführten Untersuchung mehr als 850 Partnerschaften zwischen klassischen und neuartigen Finanzdienstleistern ermittelt.

Besonders aktiv zeigen sich die Commerzbank mit 73 eingegangenen Kooperationen, die Munich Re mit 67, die Deutsche Bank mit 58 und die Allianz mit 54. Auf die Bankenbranche entfallen unterm Strich rund zwei Drittel der Bündnisse, auf die Versicherer ein Drittel.

„Das Ausmaß der wechselseitigen Verflechtungen erstaunt“

„Bislang ging man bei den meisten Banken und Versicherern davon aus, dass sie allenfalls mit einem Dutzend FinTechs zusammenarbeiten. Dabei haben die wechselseitigen Verflechtungen mittlerweile ein viel größeres Ausmaß erreicht“, sagt Sascha Demgensky, Leader FinTech bei PwC Deutschland.

 

Seite 2: Alle 17 Stunden eine neue Kooperation

 

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