7. März 2018, 14:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Swiss Life: Viele Irrtümer in Sachen BU

Viele Deutsche verkennen das tatsächliche Risiko, berufsunfähig zu werden. Und es gibt noch weitere Fehleinschätzungen, so das Ergebnis eines Wissensquiz von Swiss Life Deutschland auf “Focus Money Online”. Insgesamt nahmen 4.262 Personen daran teil. 

Shutterstock 1029409381 in Swiss Life: Viele Irrtümer in Sachen BU

Statistisch betrachtet wird jeder vierte Arbeitnehmer berufsunfähig.

83 Prozent der Teilnehmer wissen demnach, dass privat vorsorgen muss, wer auf ein eigenes Einkommen angewiesen ist. Auch Alternativprodukte zur klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wie die Grundfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung sind knapp zwei Dritteln bekannt. Mit den Leistungen der Dread-Disease-Versicherung (Schwere-Krankheiten-Vorsorge) kennen sich 41 Prozent aus.

Allerdings unterschätze eine Mehrheit der Teilnehmer das Risiko, berufsunfähig zu werden, so Swiss Life. So gaben 60 Prozent an, dass nur jeder zehnte bzw. jeder fünfzehnte Arbeitnehmer in Deutschland im Laufe seines Lebens aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf an den Nagel hängen muss. Statistisch betrachtet sei jedoch jeder vierte Arbeitnehmer betroffen.

Geeignete Höhe wird falsch eingeschätzt

Darüber hinaus würde eine große Mehrheit der Teilnehmer eine Police viel zu spät abschließen. 80 Prozent nannten den Eintritt ins Berufsleben oder die Gründung einer Familie als passenden Zeitpunkt. Jedoch ist es laut Swiss Life bereits als Schüler sinnvoll, vorzusorgen.

Auch die geeignete Höhe der vereinbarten Arbeitsunfähigkeitsrente werde von den Teilnehmern falsch eingeschätzt. Die Faustformel laute: 80 Prozent des derzeitigen Nettogehalts inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld, mindestens jedoch 1.000 Euro Rente sollten vereinbart werden. Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Teilnehmer würde sich jedoch zu gering oder falsch absichern. (kb)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Lustitsch ! Die einzige Frage, die Sich JEDER stellen sollte, ist doch DIE: Wie würde ich Morgen finanziell Monat für Monat zurecht kommen, wenn es mich heute “erwischt” hätte, und ich für längere Zeit, oder gar nie mehr einer Erwerbstätigkeit nachgehen könnte. Will ich Hartz IV beantragen, den Eltern auf der Tasche liegen oder auf der Straße leben und betteln ? Ja klar, ich könnte natürlich auch monatlich ein wenig Geld für eine eigene Absicherung ausgeben, oder ?

    Kommentar von Nils Fischer — 7. Mai 2019 @ 10:51

Ihre Meinung



 

Immobilien

Wo Eigentumswohnungen am schnellsten verkauft sind

Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist ungebrochen. Ein Indiz dafür ist die durchschnittliche Vermarktungszeit, die Immoscout24 für ganz Deutschland untersucht hat. Wo die Objekte besonders schnell weg sind

mehr ...

Investmentfonds

Oddo BHF AM verstärkt sich in Deutschland und Österreich

Zwei erfahrene Vertriebsexperten verstärken das Wholesale-Team für Publikumsfonds von Oddo BHF Asset Management in Deutschland und Österreich.

mehr ...

Berater

Handelsvertreter: Freistellungsvereinbarungen vertraglich sauber regeln

Auch bei Handelsvertretern kommt es immer wieder zu Freistellungen bei gekündigten Verträgen. Sie sollten aber darauf achten, dass die Regelungen wirtschaftlich nicht zu ihrem Nachteil ausfallen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Schweizer Verwahrer für “Kryptowerte” will nach Deutschland

Die Crypto Storage AG aus Zürich will eine eigene Präsenz in Deutschland aufbauen und kündigt an, eine Lizenz als “Kryptowerteverwahrer” für digitale Werte wie Bitcoin beantragen zu wollen. Hintergrund sind die neuen gesetzlichen Regelungen in Deutschland ab 2020.

mehr ...

Recht

Erster regulierter Handelsplatz für digitale Assets

Nach dem Start des Handels für ausgewählte Nutzer im September steht die Digital Exchange der Börse Stuttgart (BSDEX) nun allen Interessierten in Deutschland offen. An Deutschlands erstem regulierten Handelsplatz für digitale Vermögenswerte können die Nutzer aktuell Bitcoin gegen Euro handeln, weitere digitale Assets sollen hinzukommen.

mehr ...