Cybersecurity: Wann kommt das böse Erwachen?

Neben Finanzinformationen gehören auch Gesundheitsdaten zur Königsklasse der Hacker. Denn der Handel mit solch sensiblen Informationen ist ein Milliardengeschäft: Personendaten haben immer einen Markt, der Wert von Gesundheits- und Abrechnungsdaten sei sogar verhältnismäßig hoch.

Bei den personenbezogenen Daten gehe es etwa um Familiennamen, die Sozial- und Rentenversicherung, Zahlungsvorgänge, Adresshistorien und Rezeptausstellungen.

Risikobewertung oft zu optimistisch

„Spätestens als die amerikanische Roche-Tochter Genentech Anfang 2015 für 3.000 Datensätze einen hohen zweistelligen Millionenbetrag an ein Start-up zahlte, ließ sich erahnen, wie wertvoll Patientendaten sind“, verdeutlicht der Geschäftsführer der Techniklotsen.

„Trotzdem empfinden sich soziale Einrichtungen wie Kliniken, Pflegeheime oder Werkstätten noch immer nicht als lukratives und damit wahrscheinliches Ziel von Cyberangriffen. Dabei verwalten sie – wenn man so will – ‚heiße Ware‘.“

Oft zeige sich die Risikobewertung als zu optimistisch, daher gelte es besonders im Bereich der Gesundheits- und Sozialwirtschaft für die Problematik zu sensibilisieren.

Seite vier: Welche Maßnahmen sind zu ergreifen?

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