25. März 2019, 11:11
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Digitalisierung: Versicherer optimieren statt zu innovieren

Die Versicherungen und Makler der Bundesrepublik bevorzugen es mit Digitalisierungs-Initiativen den Status quo ihrer Daten und Prozesse zu verbessern, anstatt neue Wege zu gehen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage auf dem Versicherungs-Roundtable von EY Innovalue.

Digitalisierung: Versicherer optimieren statt zu innovieren

Quelle: EY Innovalue

Der EY Innovalue Versicherungs-Roundtable ist ein seit 2003 stattfindender Think-Tank. Bei der Veranstaltung zum Thema Digitalisierung kamen im November 2018 mehr als 80 Vorstände und Geschäftsführer von deutschen Versicherern sowie aus führenden Maklerhäusern, Makler-Pools und Finanzvertrieben zusammen.

Mit einem Anteil von 61 Prozent konzentrierte sich der Großteil aller Digitalisierungs-Initiativen auf die Optimierung und 25 Prozent auf die Transformation von Bestandsdaten und -Prozessen.

Nur 14 Prozent der Initiativen verfolgen dagegen das Ziel, Versicherung “neu zu erfinden”, wie die Umfrage EY Innovalue zufolge zeigt.

Innovationen müssen in den Fokus rücken

“Die gesamte Branche bemüht sich zwar um effektive und moderne Prozesse. Doch es reicht noch nicht, um den Status quo deutlich zu verbessern”, erklärt Christian Mylius, Partner & Managing Director bei EY Innovalue.

“Hingegen sollten die Einführung und Umsetzung professioneller Data Analytics Konzepte in Verbindung mit künstlicher Intelligenz in den Fokus rücken.”

Ihm zufolge haben Versicherungen und Makler eine Chance nur so eine Chance, auch in Zukunft profitabel und zur Zufriedenheit der Kunden zu wirtschaften.

Seite zwei: Große Gefahr durch Tech-Giganten

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