16. Mai 2019, 14:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

E-Scooter: Jeder Fünfte kann sich den Kauf vorstellen

Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK zeigt: 18 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, einen E-Scooter zu kaufen. Bei jungen Leuten ist das Interesse größer. Gegen die Zulassung im Straßenverkehr sprechen sich nur 16 Prozent aus. Warum große Skepsis herrscht.

2019-05-16-DEVK-Grafik-E-Roller in E-Scooter: Jeder Fünfte kann sich den Kauf vorstellen

Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen sind 84 Prozent der Deutschen für die Zulassung von E-Scootern.

Für junge Leute könnten sie zum Smartphone der Mobilität werden: E-Scooter. Die DEVK hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, um herauszufinden, was die Deutschen von den neuen Elektrokleinstfahrzeugen halten. YouGov hat dafür im Mai über 2.000 Bundesbürger repräsentativ befragt.

Nicht nur für Jugendliche ein Thema

22 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen können sich vorstellen, sich so einen E-Scooter anzuschaffen: batteriebetrieben, bis zu 20 Stundenkilometer schnell, leise, mit Licht, oft auch mit Tacho. Ein Helm ist ratsam, aber nicht Pflicht.

Überdurchschnittlich hoch ist das Interesse in der Altersgruppe bis 44 Jahre. Fast ein Viertel der 25- bis 34-Jährigen erwägt, einen E-Scooter zu kaufen. Bei Bedarf einen zu mieten, kommt für 13 Prozent der Deutschen in Frage – immerhin für 16 Prozent der Männer. 21 Prozent aller 18- bis 24-Jährigen erwägen, sich einen zu leihen.

Große Skepsis – Verbot ist aber kein Thema

46 Prozent der Deutschen können sich nicht vorstellen, einen E-Scooter zu nutzen. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es nur 32 Prozent. Dass E-Scooter für den Straßenverkehr zugelassen werden, akzeptieren die meisten.

Nur 16 Prozent der Befragten sind dagegen. Angst vor Unfällen mit den neuen Gefährten haben lediglich 15 Prozent. Besonders um die Fußgänger machen sich die Deutschen Sorgen (24 Prozent). Radfahrer (13 Prozent) und Autofahrer (14 Prozent) stehen weniger im Fokus.

E-Roller für Freizeit, Einkauf und Urlaub

Diejenigen, die einen E-Scooter kaufen oder mieten würden, möchten ihn vor allem in der Freizeit nutzen: 61 Prozent sagen das. Und obwohl man damit meist nur mit Rucksack einkaufen kann, erwarten 43 Prozent, dass sie ihn für Einkäufe und Erledigungen nutzen würden.

Seite 2: Was es aus Sicht der Versicherung zu bedenken gibt

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Guten Morgen,
    Ich bin gegen die e-scoter in der Stadt, weil die stören auch die Radfahrer. Wen die Politik falsche Entscheidung. Ich habe eine Frage zu Politik wen die e-scoter auf dem Radweg fahren dürfen, wo sollen eigentlich die Radfahrer hin. Die Politik sollen zu erst besser Radweg bauern und zum Schluss die e-scoter erlauben. Aber zu zeit nicht. Das ist nur geld macherei.. Die e-scotwr sind gefährlich für Fußgänger,Radfahrer,Autofahrer,Lkwfahrer und Busfahrer. Ich glaube dann wird mehrer Unfälle mit dem e-scoter kommen in stadt auf Radweg oder auf der Straße bei Kreuzung oder wo anders. Die Politik danke nicht richtig nach.
    Wen ich ein Politik gewesen währe in Berlin hätte zuerst die besser Radweg bauern lassen und wo sind die kaputt Radweg . Nicht am neben Straße auf der Straße rote farbe machen für die Radfahrer. Das ist geld verschwemdung wie macht die Rot,Rot,Grüne.

    Kommentar von Thomas Dylewski — 17. Mai 2019 @ 10:26

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Schutz ab dem 10. Lebensjahr – Allianz präsentiert Schüler-BU

Die Allianz Lebensversicherung komplettiert ihr BU-Portfolio und hat eine BU-Versicherung für Schüler vorgestellt. Schüler können bereits ab dem zehnten Lebensjahr einen BU-Schutz erhalten. Zudem lässt sich der Vorsorge-Schutz in späteren Jahren flexibel auf das Berufsleben anpassen.

mehr ...

Immobilien

Warburg-HIH Invest verkauft Bürogebäude in Hamburg an Berenberg-Fonds

Die Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH hat in der Schäferkampsallee im Hamburger Bezirk Emsbüttel eine Büroimmobilie an einen von Berenberg initiierten Fonds verkauft.

mehr ...

Investmentfonds

Neuer Rekord bei ETF in Europa

Lyxor ETF Research veröffentlicht heute seinen Bericht “Money Monitor 2019”, eine eingehende Analyse der Zuflüsse in ETFs von Anbietern mit Sitz in Europa. Der Bericht berücksichtigt erstmals auch die Zuflüsse in aktive Fonds. Die neue Publikation basiert auf der Untersuchung von 47.000 Fonds und ETFs und bietet damit einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Trends und Treiber in der europäischen Vermögensverwaltungsbranche.

mehr ...

Berater

Erbrecht: Fünf Irrtümer und wie Sie diese vermeiden

Rund um den Tod und das Erbe treten Fragen auf. Dazu gehören vermeintliche Sätze wie etwa: „Für die Beerdigung meines Vaters zahle ich keinen Cent“ oder „Meine enterbten Kinder bekommen nichts vom Nachlass“. Aufgrund dieser Irrtümer schließen viele Menschen gar keinen Erbvertrag ab und lassen die Planung nach dem eigenen Tod außen vor. Wie man besser vorgehen sollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT baut Geschäft mit Privatanlegern aus

Die BVT Unternehmensgruppe, München, konnte im vergangenen Jahr bei professionellen, semiprofessionellen und Privatanlegern insgesamt 146 Millionen Euro Eigenkapital platzieren. Einen Schwerpunkt bildete die Anlageklasse US-Immobilien, in der 2019 erstmals seit 10 Jahren auch wieder eine Beteiligungsmöglichkeit für Privatanleger angeboten wurde.

mehr ...

Recht

Lambrecht stellt Gesetzesentwurf für faire Verbraucherverträge vor

Verbraucher sollen nach dem Wunsch des Justizministeriums besser vor Abofallen und anderen unfairen Verträgen geschützt werden. Dazu hat das Ministerium am Freitag einen Entwurf für ein entsprechendes Gesetz veröffentlicht.

mehr ...