13. Juli 2019, 10:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Lebensversicherung: “Branche und Verbraucherschützer sind zur Aufklärungsarbeit aufgefordert”

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind von den Mitgliedsunternehmen auch im vergangenen Jahr wieder mehr als 12 Mrd. Euro für vorzeitig gekündigte Lebensversicherungsverträge ausgezahlt worden. „Dieses enorme Stornovolumen zeigt, dass Versicherte sich aus den unterschiedlichsten Gründen gegen die Lebensversicherung entscheiden, aber offenbar nicht wissen, dass Sie bei Verkauf mehr Geld zurück bekommen“, sagt Dr. Marcus Simon, Vorstand der Winninger AG.

Sparen in Lebensversicherung: Branche und Verbraucherschützer sind zur Aufklärungsarbeit aufgefordert

„Natürlich sind wir als Erwerber der Policen, aber meiner Meinung nach auch Verbraucherschützer und die Versicherungsbranche selbst, dazu aufgefordert, Aufklärungsarbeit zu leisten. Nur so kann der Versicherte eine fundierte Entscheidung treffen und damit seinen finanziellen Verlust zu minimieren.“

Gründe für Kündigung sind vielfältig

Dass sich viele Menschen wünschen, mehr über die Verkaufsmöglichkeit am Zweitmarkt zu erfahren, zeigt auch eine infas quo Umfrage im Auftrag von Winninger. Immerhin 83 Prozent halten es für wichtig, dass ihr Versicherer sie über dieses Thema aufklärt, da nur rund die Hälfte der Befragten zuvor schon von dieser Alternative gehört hatte.

Die Mitglieder des Bundesverbands Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen e.V. (BVZL) fordern deshalb auch eine Hinweispflicht der Versicherer auf den Zweitmarkt.

Die Gründe, warum Lebensversicherte ihre Police kündigen, reichen von finanziellen Problemen über Unzufriedenheit mit dem Versicherer bis hin zu dem Wunsch nach einer rentableren Kapitalanlagen.

Mehr Geld bei Lebensversicherungs-Verkauf und Todesfallschutz

Versicherte, die ihren Vertrag auf jeden Fall kündigen wollen oder auf Grund eines Liquiditätsengpasses kündigen müssen, sollten sich über die Alternativen informieren. Die Lebensversicherung am Zweitmarkt zu verkaufen bietet den Vorteil, dass der Kunde in der Regel 2 bis 4% mehr Geld bekommt und außerdem durch die Weiterführung der Police durch Winninger ein eingeschränkter Todesfallschutz erhalten bleibt.

 

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kreditversicherung: Wirtschaftsministerium will Warenverkehr länger absichern

Das Bundeswirtschaftsministerium strebt eine Verlängerung des Schutzschirms für Warenkreditversicherer an. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums bestätigte die Pläne,  nachdem zunächst die Deutsche Verkehrs-Zeitung darüber berichtet hatte. Das Ministerium stehe in Verhandlungen mit Warenkreditversicherern über eine Verlängerung von Garantien bis zum 30. Juni 2021. Nach jetzigem Stand laufen diese Ende des Jahres aus.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Entscheidung über Wirecard-Verkauf im November?

Der Insolvenzverwalter des Skandalkonzerns Wirecard erwartet für November die Entscheidung über den Verkauf des Kerngeschäfts bei dem insolventen Bezahldienstleister. Das schreibt der Anwalt Michael Jaffé in einem Brief an die Mitarbeiter, über den die “Süddeutsche Zeitung” berichtete.

mehr ...

Berater

Konsolidierung mit Kapital und Köpfen

Suchten Makler in der Vergangenheit Anschluss an einen Pool oder wollten zu einem anderen wechseln, lenkten sie den Blick meist auf die Provisionstabellen. Wettbewerb lief vor allem über die Vergütung und Produktpalette. Diese Zeiten sind vorbei. Natürlich spielen beide Kriterien noch eine Rolle, aber die entscheidende Frage lautet: Wie bewältigt der Pool des Vertrauens die Herausforderungen, die wegen der enorm schnellen und einschneidenden technischen Entwicklung entstehen?

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...