9. Januar 2019, 11:15
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Nur jeder Zweite arbeitet bis zum Renteneintritt

302.000 der 759.000 Neurentner sind 2017 bis zum Eintritt in die Altersrente sozialversicherungspflichtigt beschäftigt. Die Rentenversicherung sieht einen steigenden Trend. Die Bundesregierung sieht darin Grund genug, die Anhebung der Altersgrenze zum regulären Renteneintritt weiter voranzutreiben. Warum das keine gute Idee ist.

Rente-Altersvorsorge in Nur jeder Zweite arbeitet bis zum Renteneintritt

Private Altersvorsorge ist nach wie vor existentiell wichtig.

Seit 2009 steigt die Anzahl der Personen an, die bis zum Beginn der regulären Altersrente einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Die eingetretene Verdoppelung dieses Personenkreises stimmt die Bundesregierung positiv: “Im Ergebnis hält die Bundesregierung hält die im Jahr 2007 beschlossene Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre weiterhin für notwendig und für vertretbar.” steht im 4-Jahres-Bericht als Ergebnis dieser Entwicklung geschrieben.

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Auch für die kommenden Jahre scheint der Positivtrend weiter anzuhalten. Grund dafür ist die beginnende Verrentung der Babyboomer, einer der zahlenmässig stärksten Generationen der Bundesrepublik. Insofern gilt es diesen Trend nicht zu verallgemeinern, da die geburtenschwachen Jahrgänge diese Zahlen im Verhältnis nach unten korrigieren werden.

Kein Grund zum Jubeln

Diese Entwicklung stellt jedoch keinen Grund zum Jubeln dar. Im Umkehrschluss bedeutet sie nämlich, dass heute jeder Zweite das Rentenalter nicht erreicht. In geburtenschwächeren Jahrgängen verschiebt sich diese Entwicklung so, dass auf jeden Rentner fast zwei Personen kommen, die das reguläre Rentenalter nicht erreichen.

Seite zwei: Schiefe Statistik

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2 Kommentare

  1. Es wird immer deutlicher, dass die betriebliche Altersversorgung immer wichtiger wird.
    Das Betriebsrentenstärkungsgesetz bietet hier viele Möglichkeiten, die Altersversorgung zu gestalten.
    Der bAV-Leitfaden.de ist für Arbeitgeber ein wichtiges Hilfsmittel bei der Entscheidung der Förderung und bietet neben den Neuerungen des BRSG auch einen Leitfaden, was bei Neueinstellungen, Personalveränderungen, Beendigung, Privatinsolvenz usw zu beachten ist.

    Kommentar von Werner Hoffmann bAV-Leitfaden — 10. Januar 2019 @ 10:34

  2. Der denografische Wandel und die frühere Rentenphase bei jedem zweiten führt auch dazu, dass die – im Übrigen nur bis 2025 geltenden Haltelinie von 48%- gesetzliche Rente noch niedriger ist.
    Die zusätzliche Altersversorgung mit lebenslanger Rentenzahlung wird immer wichtiger.
    Wer als Arbeitgeber die betriebliche Altersversorgung für seine Mitarbeiter nutzt, hat auch bei der Personalsuche und Personalbindung intelligente Gestaltungsmöglichkeiten.
    Dies ist auch im bAV-Leitfaden.de beschrieben. http://www.bAV-Leitfaden.de

    Kommentar von Werner Hoffmann — 10. Januar 2019 @ 10:25

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