30. April 2019, 14:34
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Rentenerhöhung: Ab Juli drei Prozent mehr

Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland erhalten ab dem 1. Juli spürbar höhere Bezüge. In Westdeutschland legen die Renten zum 1. Juli um 3,18 Prozent zu, im Osten sogar um 3,91 Prozent. Das Bundeskabinett billigte am Dienstag eine entsprechende Verordnung des Sozialministeriums.

Rentenerhöhung: Ab Juli drei Prozent mehr

Durch die Rentenerhöhung bleibt den Betroffenen unterm Strich mehr Geld im Portemonnaie.

Eine monatliche Rente von 1.000 Euro, die nur auf West-Beiträgen beruht, erhöht sich dadurch um 31,80 Euro, eine gleich hohe Rente mit Ost-Beiträgen um 39,10 Euro.

Sozialminister Hubertus Heil (SPD) sprach von einer “außerordentlich erfreulichen Entwicklung bei den Renten”. Im vergangenen Jahr waren die Renten im Westen um 3,22 Prozent und im Osten um 3,37 Prozent gestiegen.

Rentenniveau erhöht sich leicht

Zugleich nähern sich die Ostrenten weiter an die Westbezüge an. Der Rentenwert im Osten steigt auf 96,5 Prozent des Westwerts. Bis zum Jahr 2024 steigt er aufgrund einer Gesetzesvorgabe von 2017 schrittweise auf 100 Prozent.

Der Rentenwert gibt konkret in Euro an, wie viel ein Entgeltpunkt in der Rentenversicherung wert ist; ein Entgeltpunkt wird anhand einer komplizierten Formel berechnet und ist maßgeblich für die Höhe der Rente.

Die Rentenerhöhung kostet knapp 11 Milliarden Euro pro Jahr. Im laufenden Jahr fallen Kosten von knapp 5,5 Milliarden Euro an. Das Rentenniveau erhöht sich leicht auf 48,16 Prozent. Es gibt als Verhältnis der Rente zum Durchschnittslohn Auskunft über die Absicherungskraft der Rente.

Seite zwei: Grund für die Rentenerhöhung

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2 Kommentare

  1. je vieler desto guter

    Kommentar von bruno pröscholdt — 9. Juni 2019 @ 20:23

  2. Das ist ja schön für die Rentner. Eigentlich soll die Rentenformel die Rentenentwicklung von der Entwicklung der Nettoeinkommen der zahlenden arbeitenden Bevölkerung abhängig machen. Der von den Beitragszahlern gespeiste Topf sollte endlich für Politiker tabu sein, die immer wieder gern zu lasten Dritter neue Wohltaten erfinden! Wenn etwas gegen die Altersarmut, kleine Renten, etc. getan werden soll, dann mittels Sozialinstrumenten, natürlich incl Bedürftigkeitsprüfung, aus dem Steuertopf.

    Kommentar von Dr. Ursula Renner — 3. Mai 2019 @ 11:16

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