6. Mai 2019, 11:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Respekt-Rente”: Union stellt sich quer

Die Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sind groß – und teuer: Langzeitbeschäftigte sollen in Zukunft eine Mindestrente erhalten, Selbstständige in eine eigene Altersvorsorge investieren müssen. Warum diese Pläne auf Gegenwind aus der Union stoßen:

Respekt-Rente: Union stellt sich quer

Der Streit zwischen Union und SPD dreht sich vor allem darum, welchen Rentnern der geplante Zuschlag gewährt werden soll.

Arbeitsminister Heil will in den kommenden Wochen einen Gesetzesentwurf für die Grundrente vorlegen, der die Lebensleistung von Arbeitnehmern honorieren soll (“Respekt-Rente”).

Bis Ende des Jahres sollen zwei weitere Projekte folgen: Zum einen ist eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige geplant. Zum anderen will Heil einem Bericht der “Welt” zufolge Eckpunkte für die Einführung eines individuellen Altersvorsorgekontos vorstellen.

Diese Pläne kritisieren jedoch einflussreiche Kreise beim Koalitionspartner CDU/CSU, unter anderem Carsten Linnemann, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung MIT.

Rentenerhöhung für Geringverdiener

Mit mehr als 25.000 Mitgliedern sieht sich die MIT als “der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland.”

Gemäß Heils Grundrentenkonzept soll langjährigen Geringverdienern eine Rentenerhöhung gewährt werden. Bereits Ende 2018 begründete der Minister das mit den Worten: “Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter mehr haben als jemand, der nie gearbeitet hat.”

Diese “Respekt-Rente” solle zehn Prozent über der Grundsicherung im Alter liegen. Dabei gelte jedoch eine Bedingung: Sie soll nur für Arbeitnehmer kommen, die 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben.

Seite zwei: Bedürftigkeitsprüfung oder nicht?

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DISQ: Wer die Nase im Rennen um die beste Kfz-Versicherung vorne hat

Wer in Deutschland ein Auto fahren will, der muss es auch versichern. Welche Anbieter von Kfz-Versicherungen ihre Kunden besonders zufrieden stellen, hat das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) herausgefunden.

mehr ...

Immobilien

London: Wo Millennials, X-Generation und Babyboomer Wohnimmobilien kaufen

Laut der neuesten Analysen der „Wealth Report Insight Series“ des internationalen Immobilienberatungsunternehmens Knight Frank gaben Millennials 2018 insgesamt 3,89 Mrd. Euro (3,47 Mrd. GBP) für den Erwerb von Wohnimmobilien in exklusiven Lagen in Central London aus.

mehr ...

Investmentfonds

ÖKOWORLD bietet Eltern und Großeltern den passenden politischen Investmentfonds

Der Zusammenschluss „Parents for Future“ ist eine wirkungsvolle Initiative, die jungen Menschen der “Fridays für Future”-Bewegung in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik unterstützt. Der ROCK ´N `ROLL FONDS von ÖKOWORLD ist als erster Elternfonds der Welt ist genau für diese Community gemacht.

mehr ...

Berater

Zurich übernimmt Berliner Insurtech dentolo

Mit dem Erwerb des Berliner Insurtech dentolo stärkt die Zurich Gruppe Deutschland ihren Direktversicherer DA Direkt bei der  strategischen Weiterentwicklung mit dem vorgesehenen Einstieg in das Geschäft mit Zahnzusatzversicherungen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Savills IM erwirbt deutsches Logistikportfolio

Savills IM erwirbt drei Umschlaghallen in Deutschland mit insgesamt run 15.400 qm Mietfläche. Derzeitig ist das Objekt noch vollständige und langfristig an die Deutsche Post Immobilien GmbH vermietet.

mehr ...

Recht

BGH entscheidet über zeitliche Festlegung von Rechtsschutzfällen

Wann ist eine Rechtsschutzversicherung zur Zahlung verpflichtet? Mit dieser Frage musste sich der Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) Anfang dieses Monats auseinandersetzen.

mehr ...