21. März 2019, 09:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Rettungsdienste: Private Anbieter wollen Markt erobern

Die Ausgaben der Krankenkassen für die Notfallrettung steigen kräftig. Innerhalb von 15 Jahren haben sie sich verdreifacht. Private Rettungsdienste wollen nun ein größeres Stück von dem Kuchen.

Rettungsdienste: Private Anbieter wollen Markt erobern

Die Zahl der Notfalltransporte nimmt kontinuierlich zu. Aktuelle Zahlen gibt es allerdings nicht.

Wer im medizinischen Notfall den Notruf 112 wählt, rechnet mit schneller Hilfe vom Rettungsdienst. Die alarmierten Rettungswagen werden überwiegend vom Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen gestellt.

Doch zunehmend drängt auch private Konkurrenz auf den Milliardenmarkt. Wie ihre Chancen sind, hängt auch vom Ausgang eines Verfahrens vor dem Europäischen Gerichtshof ab.

Worum geht es in dem Verfahren?

In Deutschland sind Länder und Kommunen dafür zuständig, den Rettungsdienst zu organisieren. In vielen Fällen beauftragen sie Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK), den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) oder den Malteser Hilfsdienst damit, Notfallpatienten schnell ins Krankenhaus zu bringen.

Häufig werden diese Aufträge ohne europaweite Ausschreibungen vergeben. So hat das auch die Stadt Solingen bei Düsseldorf gemacht.

Sie forderte 2016 vier Hilfsdienste auf, Angebote abzugeben. DRK und ASB erhielten schließlich die Aufträge im Gesamtumfang von 2,7 Millionen Euro im Jahr. Dagegen hat ein privater Anbieter geklagt, der sich nicht bewerben konnte.

Seite zwei: Warum landet der Fall beim EuGH?

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas-Cook-Kunden sollen Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden

Das Justizministerium hat Pauschalreise-Kunden der insolventen Thomas Cook aufgefordert, ihre Ansprüche nicht nur bei der Versicherung, sondern auch beim Insolvenzverwalter anzumelden. Das sei Voraussetzung dafür, das versprochene Geld vom Bund zu erhalten, teilte das Ministerium am Freitag mit.

mehr ...

Immobilien

Neues Finanzierungskonzept: Sorgenfrei im Alter

Viele Menschen möchten sich im Rentenalter Wünsche und Träume erfüllen. Die notwendigen Geldmittel stecken dabei oftmals im Eigenheim fest. Um sich mithilfe der Immobilie den Lebensabend zu finanzieren, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Welche das sind und welche Vor- und Nachteile sie bieten, zeigt der Vergleich der Immobilienverkaufsmodelle.

mehr ...

Investmentfonds

Blockchain: Welche neuen Investment-Chancen die Technologie bietet

Die meisten Anleger verbinden mit „Blockchain“ Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. Tatsächlich hat die Blockchain-Technologie als dezentrales, nichtmanipulierbares digitales Datenregister das Potenzial, die gesamte Geschäftswelt umzuwälzen. Welche Vorteile, aber auch Risiken bietet die Blockchain, in welche Unternehmenstypen sollte man investieren? Thilo Wolf von BNY Mellon Investment Management, kennt die Antworten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Datenkrake Schufa: Was weiß die Schufa?

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa, hat 360 Millionen Daten von 60 Millionen Deutschen erfasst. Wer einen Handyvertrag abschließt, Miet-, Kauf- oder Leasingverträge unterzeichnet oder einen Kredit aufnimmt, kann von der Schufa erfasst werden. Verbraucher haben nach Artikel 15 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einen Anspruch darauf, zu erfahren, welche personenbezogenen Daten gespeichert werden. Was die Schufa weiß und darf.

mehr ...