Ruhestand: Wohin mit den Rücklagen?

Einer aktuellen Umfrage der Postbank zufolge haben sich 62 Prozent der deutschen Rentner ein finanzielles Polster für den Lebensabend aufgebaut. Wie legt man diesen Vorrat im Alter am besten an und wie verbraucht man ihn sinnvoll?

Endlich ist der Ruhestand erreicht – aber was tut man mit dem angesparten Geld?

Werden Berufstätige nach ihren Sparzielen befragt, so wird stets die private Altersvorsorge genannt. Daher erstaunen die Ergebnisse der aktuellen Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank unter 562 Rentnern ab 50 Jahren kaum.

Was tut man im Ruhestand also mit dem angesparten Geld? Immerhin ein Drittel der Rentner (34 Prozent) betrachten die Ersparnisse vor allem als Notfallreserve, während zwölf Prozent sie nutzen, um ihren Lebensabend zu genießen.

Zehn Prozent leben hauptsächlich von ihren Rücklagen und nur sechs Prozent planen, sie ihren Nachkommen zu schenken oder zu hinterlassen. Etwa jeder zweite Rentner (47 Prozent) greift auf Teile seiner Ersparnisse zu, um alltägliche Ausgaben zu tätigen.

Kluge Planung notwendig

Neben Guthaben auf Sparbüchern, Tage-, Festgeld- und Depotkonten können sich viele Ruheständler über eine stattliche Auszahlung aus einer Kapitallebensversicherung freuen. Möglicherweise kommt dazu auch noch eine oder mehrere Erbschaften.

Wo es auch herkommen mag – soll das Geld als Zubrot zur gesetzlichen Rente verwendet werden, müssen Rentner klug planen um die Ersparnisse nicht vorzeitig aufzuzehren.

„In jedem Fall sollte ein Teil der Ersparnisse als Notfallreserve für unvorhergesehene Ausgaben beiseitegelegt werden“, empfiehlt Karsten Rusch von der Postbank.

Seite zwei: Wie lange reicht das Ersparte?

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