Von 2002 bis 2017: Deutschlandweit 6,7 Milliarden Euro Starkregen-Schäden

Jeder zweite Hausbesitzer in Deutschland nicht versichert

Bundesweit haben lediglich 43 Prozent der Hausbesitzer eine Elementarschadenversicherung und sind somit gegen die Folgen extremer Regenfälle geschützt.

So gut wie jedes Haus ist gegen Sturm und Hagel abgesichert, doch den Schutz gegen extreme Regenfälle haben viele Hausbesitzer bislang vernachlässig, betont der GDV. Dabei könnten die heftigen Regenfälle Häuser bis zur Unbewohnbarkeit beschädigen.

Starkregensicherer Wohnraum

Vor diesem Hintergrund fordert der Baukonstruktionsforscher Thomas Naumann, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, eine größere Unterstützung von Gebäudeeigentümern und kleineren Kommunen, um diese besser auf Starkregen vorbereiten zu können.

„Starkregen kommt fast ohne Vorwarnzeit, deshalb müssen Kommunen und Gebäudebesitzer diese Ereignisse vordenken und vorplanen.“ Gerade kleine Kommunen hätten bislang kaum Ressourcen, sich ein genaues Bild über die Gefahrenpunkte bei Regenmassen zu machen, ihre Bürger gut zu informieren und dementsprechend besser vorzusorgen, sagt der Experte. (dr)

 

Foto: Shutterstock

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