28. Mai 2019, 13:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vorsicht bei Finanztipps – warum Sie immer unbedingt nachrechnen sollten

Wer heute Ratschläge für seine Geldanlage oder die Finanzierung des langersehnten Eigenheims braucht, der muss nicht lange suchen. Auf den einschlägigen Finanzwebsites oder den verschiedenen Anleger- und Wirtschaftsmagazinen finden sich reichlich Ideen, wo sich die vermeintlich höchsten Renditen erzielen lassen oder wie man angeblich am günstigsten zu den eigenen vier Wänden kommt.

Beratung-paar-altersvorsorge-finanzierung-shutt 199869536 in Vorsicht bei Finanztipps – warum Sie immer unbedingt nachrechnen sollten

„Natürlich ist grundsätzlich vor unseriösen Anbietern zu warnen, allerdings muss jeder bedenken, dass auch etablierte und anerkannte Medien mit ihren Berechnungen oder Ratschlägen nicht immer ganz richtig liegen können“, warnt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland).

„Jeder sollte Finanztipps aus allgemein zugänglichen Quellen deshalb immer genau überprüfen, selbst nachrechnen und nach Alternativen suchen.“ Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte aber ohnehin auf professionelle Hilfe setzen.

Gut gemeint bedeutet nicht immer gut gemacht

So könnte man manche Finanztipps von seriösen Medien umschreiben. „Zwar ist deren Ansinnen sehr wohl darauf ausgerichtet, ihre Leser aufzuklären und umfassend und tiefgreifend zu einem bestimmten Thema zu informieren“, erläutert der FPSB-Vorstand. „Aber natürlich sind auch sie nicht unfehlbar.“

Ein Beispiel dafür und warum es sich stets lohnt, nachzurechnen oder sich eine zweite professionelle Meinung einzuholen, ist ein Beitrag in der Zeitschrift „Finanztest“. Dort wird dem Leser, der ein Eigenheim finanzieren möchte, empfohlen, dies über den Bau eines KfW-Effizienzhauses 55 zu tun (Finanztest 3/2019, Seite 66).

 

Seite 2: Wie passend Ratschläge für die Allgemeinheit im Einzelfall sind

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nach Bundestag stimmt auch Bundesrat für die Grundrente

Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat der Grundrente zugestimmt, durch die kleine Renten von rund 1,3 Millionen Menschen aufgebessert werden sollen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Ermittlungen gegen Wirecard-Manager auch wegen Untreueverdachts

Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax-Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...