Canada-Life-Umfrage: Persönliche Expertise bleibt gefragt

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Lediglich bei der Informationsbeschaffung zeigen sich die Befragten einem Sprachassistenten gegenüber etwas offener.

Auch in Zukunft bevorzugt ein Großteil der Menschen in Deutschland bei der Altersvorsorge-Beratung den Vermittler und wählt in den wenigsten Fällen den Weg über einen Sprachassistenten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag von Canada Life, an der 3.077 Personen teilgenommen haben.

Demnach wählen bei der entscheidenden Beratung zu den verschiedenen Absicherungsmöglichkeiten auch künftig 28 Prozent der Teilnehmer ausschließlich den Vermittler, 38 Prozent entscheiden sich zusätzlich zumindest partiell für ihn. Der Sprachassistent ist für die Wenigsten eine passende Option.

Der persönliche Vermittler punktet laut Umfrage auch bei den anderen Einzelaspekten der Beratung: Versorgungslücken aufzeigen sowie Abschluss und anschließende Betreuung. Bei diesen Schritten wählen 30 bis 35 Prozent der Befragten nur ihn. Den Weg ausschließlich über den Sprachassistenten können sich gerade mal 3 bis 4 Prozent vorstellen. Lediglich bei der Informationsbeschaffung zeigen sich die Befragten einem Sprachassistenten gegenüber etwas offener. Dennoch würde auch hier die Mehrheit ausschließlich oder partiell den persönlichen Vermittler wählen.

Unternehmen wie Google, Amazon und Co. kommen für einen Großteil der Menschen in Deutschland auch in Zukunft als Altersvorsorge-Anbieter eher nicht in Frage: 66 Prozent der Befragten können sich nicht vorstellen, ihre Altersvorsorge bei einem dieser Unternehmen abzuschließen.

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