Prisma Life steigert Jahresüberschuss um 13 Prozent

Der CEO des liechtensteinischen Versicherers Prisma Life, Holger Beitz.

Die Prisma Life AG hat im Geschäftsjahr 2019 einen Jahresüberschuss von mehr als sechs Millionen Euro erzielt und damit ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent gesteigert.

Die Prisma Life AG hat im Geschäftsjahr 2019 einen Jahresüberschuss von mehr als sechs Millionen Euro erzielt und damit ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent gesteigert. Die gebuchten Beiträge lagen bei 133 Millionen Euro. Ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr (138 Millionen Euro) von vier Prozent.

„2019 war ein weiteres erfolgreiches Jahr für die Prisma Life“, sagt Prisma Life-CEO Holger Beitz. Man habe den geplanten Überschuss deutlich übertroffen und zudem die Grundlagen für ein weiteres nachhaltiges Wachstum im Neugeschäft geschaffen. Im Neugeschäft dominieren mit einem Anteil von rund 70 Prozent die abschlusskostenfreien Tarife.

Konsequent fortgesetzt hat der Liechtensteiner Versicherer die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Der ESG-Score der Kapitalanlage im Deckungsstock lag zum Jahresende 2019 bei 75,4 Prozent.

Neben der zum Jahresanfang 2019 erfolgten Umstellung des Deckungsstocks unter ESG-Kriterien gehören zur Nachhaltigkeitsstrategie auch die Themen Governance, Mitarbeiterbelange sowie das gesellschaftliche Engagement am Standort Liechtenstein.

Ende 2019 hat die Prisma Life neue Produktangebote in Österreich und Anfang 2020 in der Schweiz gestartet. Im zweiten Halbjahr 2020 ist der Markteintritt in Italien geplant. «Wir bieten hier besonders flexible Angebote für international mobile Kunden an, die auch ihre Vorsorge unter wechselnden Rahmenbedingungen fortführen wollen», sagt Beitz.

Solvabilität gesteigert
Die nachhaltige Ertragskraft und die stabilen Überschüsse verbesserten auch die Solvabilität des Versicherers: Das Eigenkapital stieg um 21 Prozent auf 35,4 Millionen Euro, die Solvabilitätsquote lag zum Jahresende 2019 bei 136,9 Prozent — ohne Übergangsmassnahmen.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Versicherer aufgrund erheblicher Investitionen einen Rückgang des Jahresüberschusses, im Zuge der Internationalisierung aber auch ein steigendes Neugeschäft.

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Unternehmen sind nach Unternehmensangaben bislang überschaubar. „Wir haben unsere Geschäftsprozesse schnell umgestellt und den Betrieb vollständig ins Homeoffice verlagert“, sagt Beitz. Auch der digitale Austausch mit Kunden und Vertriebspartnern sei eng und laufe sehr gut.

Zudem profitierten die Kunden in der aktuelle Phase von der Flexibilität unserer Tarife. „Beitragspausen sind für sie ebenso möglich wie kostenfreie Zuzahlungen in den neuen Tarifen, um die aktuell günstigen Einstiegskurse in Investmentfonds zu nutzen“, so Beitz. (dr)

Foto: Prisma Life

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