Haftpflichtkasse: Fortschritte bei Bewältigung des Hackerangriffs

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Die Haftpflichtkasse macht bei der Wiederherstellung des gewohnten Geschäftsbetriebs weiter Fortschritte. Das Versicherungsunternehmen mit Sitz im hessischen Roßdorf hatte am Wochenende (10./11. Juli 2021) aufgrund einer Störung der IT-Systeme sämtliche Netze getrennt und festgestellt, dass es sich bei der Störung um einen Cyberangriff handelt.

Nachdem zunächst die telefonische Erreichbarkeit sichergestellt worden sei, sorgten mittlerweile wieder 100 Mitarbeiter im Service-Center dafür, dass Schadensfälle und andere Anliegen aufgenommen werden könnten, hieß es. Auch die Regulierung von Schäden laufe bereits im begrenzten Umfang wieder. Wann der Geschäftsbetrieb wieder vollständig hergestellt ist, sei derzeit noch nicht absehbar.

Ermittlungen hätten bislang ergeben, dass durch den Cyberangriff Daten abgeflossen seien. Um welche Daten es sich konkret handelt, werde von IT-Experten noch ausgewertet. „Sofern der Datenabfluss personenbezogene Daten beinhaltet, wird die Haftpflichtkasse unverzüglich alle notwendigen und gebotenen Schritte in die Wege leiten“, hieß es. Die Haftpflichtkasse VVaG hat nach eigenen Angaben 380 Mitarbeiter und betreut deutschlandweit rund zwei Millionen Versicherungsverträge. (dpa-AFX)

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