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14. März 2008, 00:00
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Hypoport AG: Umsatzplus von 59 Prozent

Der internetbasierte Finanzdienstleister Hypoport AG, Berlin, hat die vorläufigen Ergebnisse des ersten Geschäftsjahres nach dem Börsengang im Oktober 2007 vorgelegt.

Demnach stieg der Umsatz im Vergleich zum Jahr 2006 um 59 Prozent auf 42 Millionen Euro. Das Ebit vor Sondereffekten kletterte um 48 Prozent auf 5,5 Millionen Euro, das Ergebnis nach Steuern auf 4,3 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich im Jahr 2007 um 27 Prozent auf mehr als 400 Personen

Im Geschäftsbereich Privatkunden, der etwa 60 Prozent des Konzernumsatzes ausmacht, stieg der Umsatz um 55 Prozent auf 24,5 Millionen Euro. Die Anzahl der Berater im Filialvertrieb wurden von knapp 100 auf rund 150 erhöht. Über die Tochtergesellschaften Dr. Klein AG und Freie Hypo vertreibt der Konzern Baufinanzierungs- und Versicherungsprodukte.

?Dabei ist der Bereich Versicherungsprodukte, den wir im Jahr 2005 eingeführt haben, stark gewachsen und trägt mittlerweile zur Hälfte des Umsatzes bei, während er im Jahr 2006 noch einen Anteil von einem Drittel ausmachte?, erläutert Hypoport-Vorstand Ronald Slabke gegenüber cash-online. Das Unternehmen hat mittlerweile ein Netz von mehr als 100 Filialen aufgebaut, die von Lizenznehmern betrieben werden. Künftig will der Konzern die angeschlossenen Berater noch stärker qualifizieren: ?Ab Mitte des Jahres wird die Hypoport-Akademie ihr Kursangebot starten, das zu einem anerkannten IHK-Abschluss im Bereich Baufinanzierung führen soll?, sagt Slabke.

Im zweitgrößten Geschäftsbereich Finanzdienstleister, der einen Anteil von knapp 25 Prozent am Konzernumsatz hat, legte der Umsatz um 54 Prozent zu. Die Hypoport AG will ihre Europace-Plattform national und international weiter ausbauen. Europace ist eine Online-Transaktionsplattform zum Abschluss von Finanzierungsprodukten und vernetzt mehr als 30 Banken mit mehreren tausend Finanzberatern. Derzeit wird nach Unternehmensangaben gemeinsam mit zwei der größten Volksbanken, Düsseldorf-Neuss und Münster, eine weitere Plattform unter dem Namen Genopace entwickelt, ein spezieller Marktplatz für den genossenschaftlichen Verbund in Deutschland. Auch der Pilotbetrieb einer Europace-Plattform in den Niederlanden stehe kurz bevor. (bk)

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