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6. Februar 2009, 00:00
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Finanzkrise: Deutsche sehen schwarz

Fast jeder zweite (49 Prozent) Deutsche glaubt, dass die globale Finanzkrise mindestens ein Jahr andauern wird. 22 Prozent davon sind sogar noch pessimistischer und gehen davon aus, dass die Krise und ihre Auswirkungen länger als drei Jahre anhalten werden. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest.

Immerhin knapp jeder Vierte (23 Prozent) ist optimistischer und rechnet damit, dass die Finanzkrise in sechs bis zwölf Monaten beendet ist. Weitere elf Prozent meinen sogar, dies sei in weniger als sechs Monaten der Fall. Drei Prozent sind gar der Auffassung, dass das Schlimmste bereits vorbei sei. Ähnlich optimistisch wie die Bundesbürger zeigen sich die Franzosen (36 Prozent), gefolgt von den Briten (31 Prozent) und US-Amerikanern (31 Prozent).

Zwei Drittel der Deutschen fürchten Depression

Danach gefragt, wie sich die Finanzkrise auswirken werde, befürchten zwei Drittel der Bundesbürger eine Depression in Deutschland und sogar vier von fünf Briten sagen, dass sie im Königreich mit einer Depression rechnen. Franzosen (74 Prozent) und Amerikaner (66 Prozent) sind etwas zurückhaltender. Dass gar mit einer weltweiten Depression zu rechnen sei, davon sind jeweils 72 Prozent der Franzosen und Briten überzeugt. In Deutschland teilen 66 Prozent, in den USA 60 Prozent der Menschen diese Auffassung. Am deutlichsten wirkt sich die Finanzkrise auf die persönliche Situation beim Konsumverzicht aus: 59 Prozent der Deutschen sagen, sie würden ihre Ausgaben einschränken müssen. Bei den beiden europäischen Nachbarn sind es jeweils deutlich mehr als zwei Drittel der Bevölkerung, in den USA sogar vier von fünf. Mehr sparen könne man aber nicht, behauptet in allen Ländern die Hälfte der Befragten, in Frankreich sind dies sogar 60 Prozent. (aks)

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