Anzeige
29. Mai 2015, 09:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche bevorzugen klassische Sparprodukte

Trotz Niedrigzinsphase setzen viele Deutsche bei ihrer Geldanlage nach wie vor überwiegend auf Girokonto, Tagesgeld und Sparbuch, so eine aktuelle Studie. Zudem kann fast die Hälfte der Deutschen demnach kein ideales Anlageprodukt benennen.

Studie: Girokonto, Tagesgeld und Sparbuch nach wie vor am beliebtesten

Der Großteil des Vermögens der Deutschen lagert auf gar nicht oder nur niedrig verzinsten Konten.

Für die Studie “Aktion pro Aktie” hat die Puls Marktforschung im Auftrag der vier Direktbanken Comdirect Bank, Consorsbank, DAB Bank AG und ING DiBa über ein Online-Panel insgesamt 2009 Personen befragt. Die Interviews wurden zwischen dem 6. und 13. Juni 2014 durchgeführt. Das Girokonto ist der Studie zufolge mit 84 Prozent die aktuell am häufigsten genutzte Anlageform.

Wertpapiere nur gering verbreitet

Auf dem zweiten und dritten Platz folgen demnach das Sparbuch (40 Prozent) und das Tagesgeld (34 Prozent). Aber auch andere Zinsprodukte, wie die Lebensversicherung und das Bausparen (27 Prozent) sowie das Festgeld (15 Prozent) seien bei deutschen Anlegern beliebt. Wertpapiere sind demnach bei den Deutschen weitaus weniger beliebt.

Am häufigsten werden laut der Studie Aktienfonds (17 Prozent) genutzt, während Einzelaktien (zehn Prozent) und insbesondere Aktien-ETFs (drei Prozent) und Anleihen (drei Prozent) nur eine sehr geringe Rolle spielen. Auch bei der Vermögensverteilung auf die verschiedenen Anlageformen zeigt sich demnach ein ähnliches Bild. Der Studie zufolge deponieren die Deutschen 41,9 Prozent ihres Geldes auf unverzinste Girokonten. Gefolgt von Tagesgeld (17 Prozent) und das Sparbuch (13 Prozent).

Nur elf Prozent des Vermögens entfallen auf Wertpapiere, der Großteil davon auf Aktienfonds. Der Studie zufolge sind die Deutschen wenig überzeugt von ihrer Geldanlage: Auf die Frage nach dem idealen Anlageprodukt zeigt sich demnach fast die Hälfte der Befragten ratlos. Ein Drittel (33 Prozent) meint, es gebe gar kein ideales Anlageprodukt und 15 Prozent machen gar keine Angabe. Am meisten Zuspruch erhält mit elf Prozent das Tagesgeld, gefolgt von Aktienfonds (zehn Prozent). (jb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...