7. Dezember 2016, 08:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Fintechs: Deutschland bleibt wichtigster Standort in Europa

In Europa haben Fintechs im dritten Quartal 2016 weniger Geld eingesammelt als im Vorquartal. Das geht aus einer Analyse des Beratungsunternehmens KPMG hervor. Deutschland konnte demnach den Spitzenplatz unter den europäischen Fintech-Standorten verteidigen, den es bereits im zweiten Quartal vom Vereinigten Königreich übernommen hatte.

Fintechs: Deutschland bleibt wichtigster Standort in Europa

Im dritten Quartal 2016 haben europäische Fintechs Investitionen in Höhe von 233 Millionen US-Dollar eingesammelt.

Im dritten Quartal 2016 wurden in Europa 233 Millionen US-Dollar in Fintechs investiert. Das ist ein Ergebnis des vierteljährlich erscheinenden Reports “The Pulse of Fintech“, für die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG gemeinsam mit CB Insights weltweite Investitionen in Fintechs analysiert.

Im zweiten Quartal waren in Europa noch Investorengelder in Höhe von 411 Millionen US-Dollar geflossen. Den Rückgang führen die Analysten auf das Brexit-Votum und die daraus folgende Unsicherheit an den Märkten zurück. Im Vorjahresquartal sammelten europäische Fintechs der Studie zufolge sogar 443 Millionen Euro ein. Die Anzahl der Transaktionen ging im Jahresvergleich von 42 auf 38 zurück (2.Quartal: 46).

Deutschland behauptet europäischen Spitzenplatz

Schon im zweiten Quartal lagen die Investitionen in  britische Fintechs mit 122 Millionen US-Dollar unter denen in deutsche Start-ups (186 Millionen US-Dollar), so dass sich Deutschland erstmals als wichtigster europäischer Fintech-Standort vor das Vereinigte Königreich platzieren konnte. Dieser Trend hat sich auch im dritten Quartal 2016 fortgesetzt.

In diesem Zeitraum konnten britische Fintechs lediglich 78 Millionen US-Dollar an Investorengeldern einsammeln. Der Großteil der Investitionen in Europa flossen indes nach Deutschland. Deutsche Fintechs erhielten im dritten Quartal 2016 der Analyse zufolge 105 Millionen US-Dollar. (jb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...