Anzeige
Anzeige
4. Februar 2016, 08:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Geldwäsche wird heikles Thema für Finanzdienstleister

Die aktuell angespannte Sicherheitslage und ein Bewusstseinswandel im Bereich des sogenannten “White-Collar-Crime” unterstützen den Ruf nach weiteren Verschärfungen bei der Geldwäsche. Das Regelwerk muss aber trotzdem für die Branche noch praktizierbar sein und darf den Finanzdienstleisten nicht den “schwarzen Peter” zuschieben.

Gastbeitrag von Prof. Dr. Thomas Zacher, Kanzlei Zacher & Partner Rechtsanwälte

Geldwäsche wird heikles Thema für Finanzdienstleister

“Das von einer Geldwäsche betroffene Vermögen muss klar abgrenzbar bleiben, um die Vorschriften praktisch anwenden zu können.”

Dass die Anbieter von Kapitalanlagen und Finanzdienstleister im Hinblick auf eine mögliche Geldwäsche besonders “gefährdet” sind, ist nicht neu. Besondere Aufmerksamkeit erfährt das Thema in diesen Tagen gleich aus zwei Richtungen.

Einerseits wird der Begriff Geldwäsche immer mehr zusammen mit dem leider aktuellen Thema der Terrorismusbekämpfung genannt, sowohl im Hinblick auf die Verhinderung der Finanzierung solcher Aktivitäten im Inund Ausland wie auch im Bezug darauf, dass an manchen internationalen Handels- und Absatzwegen nicht nur von Rohstoffen und Kulturgütern Gruppierungen beteiligt sind, die wir mit dem Begriff Terrorismus verbinden.

Bekämpfung von Terrorismus und Geldwäsche

Das andere – nicht weniger aktuelle – Ende der Skala bilden äußerlich ebenso unauffällige wie seriöse Bankgeschäfte. So soll die Deutsche Bank im Rahmen sogenannten Mirror- Trades russischen Kunden Wertpapiere im Umfang von sechs Milliarden Dollar unter Verstoß gegen die US-Sanktionen gegen Russland verkauft haben, die dann in Fremdwährungen über die Londoner Niederlassung des gleichen Instituts verkauft worden seien.

Niemand wird bestreiten, dass die Bekämpfung von Terrorismus und Geldwäsche eine wichtige Aufgabe ist und gegebenenfalls moderneren und subtileren Formen auch ausgefeiltere gesetzliche Regelungen entgegengestellt werden müssen. So wird gerade zur Zeit wiederum sowohl in Brüssel wie in Berlin darüber beraten, ob und gegebenenfalls welche Verschärfungen notwendig sind.

Seite zwei: Unklarheit und bitterer Nachgeschmack

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...