9. Oktober 2007, 00:00
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Einkaufstour trotz Kreditkrise

Die Schweizer Corestate Capital AG mit Sitz in Zürich hat in den vergangenen zwei Monaten mehr als 200 Millionen Euro in deutsche Wohnungsportfolios investiert ? die Krise an den Finanzmärkten habe dabei keine negativen Auswirkungen.

Im Gegenteil: ?Die momentane Lähmung der großen Opportunisten bietet Chancen für langfristig orientierte Investmenthäuser?, sagt der Vorstandsvorsitzende Ralph Winter.

Corestate kaufe überwiegend kleinere und mittlere Portfolios mit einem Volumen von 20 bis 50 Millionen Euro, die nicht verbrieft werden. Die aktuelle Kreditkrise wurde durch intransparent verbriefte Immobilienkredite von Schuldnern schlechter Bonität verursacht.

Seit Juli 2007 wurden nach Angaben der Immobiliengesellschaft insgesamt 4.200 Wohneinheiten mit 330.000 Quadratmetern Mietfläche erworben, die sich überwiegend im Großraum Hamburg, im Ruhrgebiet sowie in Leipzig und Berlin befinden. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter liegt bei 620 Euro, der Leerstand im Schnitt bei 14 Prozent, die Nettorendite bei 9,2 Prozent.

Die Zukäufe eingerechnet haben die Schweizer nun über eine Milliarde Euro in den deutschen Immobilienmarkt investiert. Winter strebt ein Gesamtinvestitionsvolumen für den Wohnimmobilienfonds Corestate German Residential Ltd. von 2,5 Milliarden Euro an. (hi)

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