Anzeige
Anzeige
17. August 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Alstria: Im Minus und im Soll

Die Alstria Office REIT-AG hat als Ergebnis der Geschäftstätigkeit der ersten sechs Monate 2009 einen Verlust präsentiert, sieht sich allerdings im Plan und bestätigt die positiven Prognosen zu allen Finanzkennzahlen für das Gesamtjahr.

Unternehmensangaben zufolge seien die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 51,6 Millionen Euro gestiegen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 habe zudem das operative Ergebnis (FFO) des zweiten Quartals stabil bei acht Millionen gelegen. Dies habe zu einem FFO von 16,2 Millionen Euro insgesamt für das erste Halbjahr 2009 (gegenüber 20,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2008) geführt. Dieser Wert entspreche den Konzernprognosen für das Gesamtjahr, die von 32 Millionen Euro ausgehen.

Der im zweiten Quartal 2009 generierte Nettogewinn von 3,2 Millionen Euro hat den Verlust des ersten Quartals 2009 (minus 5,5 Millionen Euro) nicht kompensieren können. Laut Alstria bleibt ein Nettoverlust von 2,3 Millionen Euro für die ersten sechs Monate des Jahres 2009. Im Vorjahreszeitraum habe dieser noch bei 10,4 Millionen Euro gelegen.

Ihre Prognosen für das für das Finanzjahr 2009 hat die Alstria Office REIT AG mit einem Jahresumsatz von 103 Millionen Euro sowie einem operativen Ergebnis (FFO) 32 Millionen Euro bestätigt. Eine mögliche Beschleunigung der Objektverkäufe und somit eine Veränderung des Portfolioumfangs könne jedoch zu einem Rückgang des Umsatzes und des operativen Ergebnisses im Geschäftsjahr führen.

“Wir haben früh auf ein sich wandelndes Umfeld reagiert. Dadurch konnten wir bislang extrem einschneidende Maßnahmen vermeiden. In diesem Prozess konnten wir uns auf die Qualität unserer Immobilien, die Stärke unseres Cash-Flows und unsere Asset-Management-Fähigkeiten verlassen. Bisher konnten wir erfolgreich unsere Kredit Covenants neu aushandeln, einen Teil unserer Immobilien refinanzieren und einige Liegenschaften veräußern. Wir sind davon überzeugt, dass eine schrittweise Vorgehensweise der richtige Ansatz ist, um die Bilanz des Unternehmens zu stärken und gleichzeitig den Shareholder-Value zu schützen”, erklärt CEO Olivier Elamine.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Münchener Verein baut Eigenkapitalbasis aus

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 99,6 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 5,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...